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EWK 02 - Die Show für den Fotografen
Datum: 25.11.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... Larissa, was sie so alles erfahren hatte "Also neben den Meiers sind mir noch die Kaisers suspekt! Der Meier ist einfach nur ein perverses Ekel" sie hielt einen Moment inne "Wenn das euch zu ehrlich ist, dann sagt es" wir alle schüttelten den Kopf "Die Kaisers wohnen ja am anderen Ende der Straße und haben nicht viel Kontakt mit der Nachbarschaft, dafür aber viel Besuch. " wieder legte sie eine Pause ein "Meistens andere Pärchen, die bleiben dann den ganzen Abend oder die Nacht!" "Und woher weißt du das alles?" fragte Cora "Von deren Nachbarn" Larissa grinste "Ich bin in der Gymnastik mit der Claudia und Rudolf spielt Poker mit Maxim" "Nur weil die andere Pärchen zu Besuch haben, sind die doch nicht suspekt" erwiderte Cora Nach einem Schluck Vodka meine Maxim "Stimmt, nur der Rudolf sagt, dass der Herr Kaiser abends gerne alleine spazieren geht und das für Stunden!" "OK, dann setzten wir Meiers und Kaisers bzw die Männer auf die Liste!" lenkte ich ein "Was für eine Liste" fragte Cora erstaunt "Die Liste mit potentiellen Spannern, die andere Leute ausspionieren!" meinte Gerd mit Nachdruck. Jetzt kapierte Cora worauf das ganze rauslief Während wir eine weiteres Glas Vodka, sollte ich sagen Wasserglas Vodka, ausgeschenkt bekamen, versuchte ich zu verstehen was das bedeutete "Also fürs Erste halten wir nur die Augen auf" Ich musste grinsen, Gerd schaute sich nervös um. Ob da jemand in den Büschen lauerte? "Oder wir legen uns Überwachungskameras zu. ...
... Die gibt es mit Full-HD, Zoom und Nachtsicht." Maxim schaute erwartungsvoll in die Runde "Ich weiß ja, vor welchem Fenster unser Voyeur am liebsten spannt!" "Und was kostet so was" fragte Gerd auch sofort "Mit nem Tausender hat man das Haus gesichert" Maxim hatte scheinbar seine Hausaufgaben gemacht. "Ihr beiden spinnt ja" meinte ich nur "einen Tausender für Männerspielzeug ausgeben!" Gerd schaute Maxim an und beide machten auf beleidigte Leberwurst "Gott sei Dank bin ich nur Mieter hier" konnte sich Cora nicht verkneifen zu sagen "Und meine Terrasse wird definitiv nicht mit einer Kamera bewacht! Auch nicht deiner Maxim!" Wir mussten lachen, aber damit war das Problem nicht aus der Welt "lasst uns noch 2 Wochen warten" bemerkte Cora "Wenn bis dahin nichts passiert, dann gibt es keine Überwachung alla Orwell!" Larissa nickte und ich schaute in die Runde. All waren damit einverstanden. Gerd und Cora hatten angefangen ab und zu mit Maxim und Rudolf ins Kino zu gehen. Mir war Netflix lieber, aber die wollten Popcorn, Bier und dieses Gefühl mal wieder in einem ausgelutschten Sessel zu sitzen. Als die 4 dann ein paar Wochen später nach einem Bummel durch die Altstadt zurück kamen, saßen wir bei einem Ramazotti auf unserer Terrasse. Rudolf war ein Netter und wir unterhielten uns gut. Eigentlich wäre es um 23:00 ein guter Zeitpunkt gewesen, sich zu verabschieden, aber da meinte Rudolf "Ist das ein Reh dort drüben in der Hecke?" Gleichzeitig schauten wir ...