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Die letzte Jungfrau
Datum: 28.11.2021, Kategorien: Erstes Mal
von Andrew Schlagweizen 2020 Leonie war nicht begeistert, als sie hörte, auf wessen Liste sie stand und dass diese daran schuld war, dass in der Schule und in ihrer sonstigen Umgebung wirklich niemand etwas mit ihr zu tun haben wollte. Und genau ab diesem Augenblick hasste sie auch die Männer. Seit einem Jahr suchte sie mehr oder weniger aktiv nach dem Traum von einem Mann, der ihr Erster sein sollte. Aber es war als wäre sie verhext, als würde ein Fluch auf ihr lasten. Weder in ihrem Dorf, noch in ihrer Klasse oder gar in der Schule kam ihr ein Junge zu nahe. Okay, ihr Vater, ihr Klassenlehrer, der Busfahrer oder sogar ihr Pfarrer waren mittlerweile schon anzüglich geworden -- aus unterschiedlichen Motiven und weil sie mittlerweile herumlief wie ein schnell zu habender Fick. Die vier waren befreundet und gingen öfter bei ihr zuhause ein und aus. Ihr Vater, mit dem sie seit dem Tod ihrer Mutter alleine lebte, litt besonders unter dem Anblick. Zumindest hatte so der letzte Versuch geklungen, seiner Tochter das Outfit auszureden: Sandalen, bauchfreies Top und eine Jeans, die einem Microkini Konkurrenz machte. „Wenn du nicht meine Leonie, mein Engel, wärst, würde ich dich jetzt auf den Tisch zerren und dich ordentlich durchnehmen. Jetzt muss ich wieder in der Dusche meine Hitze kühlen." Obwohl es für Leonie merkwürdig hätte klingen können, so etwas vom eigenen Vater zu hören, war es nicht ganz so außergewöhnlich. Die Erklärungen, die er ihr bei ihrer ersten Periode ...
... gegeben hatte, inklusive der Warnung vor dem Sex im Allgemeinen und dass ein Glied wie seines ungeeignet für ein erstes Mal wäre, waren auch so plastisch und direkt gewesen. Ihr Vater hatte wirklich einen Großen. Aber Leonie hatte mit diesem nicht mehr zu tun gehabt als ihn zu sehen. Aber weil sie nun bereits so verzweifelt darüber war, dass niemand in ihrem Alter etwas mit ihr zu tun haben wollte, hatte sie ihren Vater und nur ihn alleine von den Älteren bereits in Betracht gezogen. Er war seit sechs Jahren ihr einziger wahrer Freund, dem sie so gut wie alles erzählen konnte. Er war wegen ihr alleine geblieben. Er hatte ihr nicht nach dem Tod der eigenen Mutter einen Ersatz vorsetzen wollen. Er hätte es verdient, wieder eine Frau im Bett zu haben. Trotzdem hatte sie ihm nichts über den wahren Grund ihres Outfits gesagt, weil sie es peinlich fand, und ging trotzdem in dem Aufzug Richtung Bus. Der Dorfpfarrer, der eigentlich auch ganz nett war und mit seinen knapp 28 Jahren auch noch in der erträglichen Grenze derer war, die Leonie jetzt nach einem Jahr auf ihre Liste der Unmöglichen auf Platz zwei führte, war ebenso wenig begeistert über ihr Outfit. „Leonie! Willst du, dass ich dich zum Beichtstuhl zerre und dir den Teufel aus dem Leib prügle?" „Wenn Sie dafür Ihren Prügel benutzen, vielleicht", gab sie frech zurück. Seit der Sommerfreizeit vor zwei Jahren und dem Missgeschick im See, wo er beim Schlauchbootkentern seine Badehose verloren hatte, wusste das ganze ...