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Die Belästigung Teil1
Datum: 30.11.2021, Kategorien: 1 auf 1,
... dunkelblonde Haare, und war ein richtige Schönheit. Also wäre sie, wenn sie nicht immer noch recht verkatert aussehen würde. "Möchtest du Frühstück?", fragte ich. "Weiß nicht" sagte sie. Mir ist noch etwas übel. "Einen Kaffee"? "Auja". Ihr Gesicht hellte sich auf. Ich goss ihr also eine Tasse ein, und stellte diese vor ihr hin. Dann ratterte ich die Sachen auf, die ich zu Hause hatte. Beim Müsli nickte sie. Also machte ich ihr ein Schälchen fertig. "Mit Milch"? "Ja, gerne". Sie löffelte das Zeug in sich rein, was eine Weile dauerte. "Wohnen sie hier allein"? "Ja, tue ich". Sie überlegte einen Augenblick. "Haben Sie? Also, haben sie mit mir"? "Nein, ich hab sie nicht angerührt. Also bis auf den Abschleppservice". Sie schaute immer noch skeptisch. Da hatte ich eine Idee. "Kommen sie, schauen sie sich mal das Haus an. Hier ist der Eingang, da die Eingangstür, da die Treppe. Und hinten raus auch noch mal die Terrassentür und ein Fenster. Und nun schauen sie mal da". Ich zeigte zur Decke, dann draußen zur Hauswand. Das sind zwei Kameras. Ich war unten, sie oben. Wer da hoch will, muss entweder über die Treppe, oder mit einer Leiter außen hoch. Und würde von den Kameras erfasst. Und jetzt zeig ich ihnen mal das Bild. Ich startete auf dem Computer die Auswertung. Ich gab den passenden Zeitindex ein und fuhr die Sequenzen ab. Es startete mit dem hineinschleppen. Dann sah man, wie sie auf den Fußboden kotzte, da schlug sie die Hände vor dem Mund. Und halt alle anderen Szenen. ...
... Ich hatte mich nie länger als 2 oder 3 Minuten oben aufgehalten, solange sie dort war. "Da haben sie nichts raus geschnitten, oder"? "Nee, das ist die Automatikauswertung, die zeigt nur wenn sich was bewegt. Aber wenn sie möchten, brenn ich ihnen die Rohdateien auf eine DVD, da können sie dann die ganze Nacht abfahren. Da läuft ein Zeitindex mit, den kann man nicht so einfach manipulieren". "So meinte ich das aber gar nicht". "Schon gut, sagte ich, startete aber trotzdem den Brennvorgang. Nach einer Minute war es fertig und ich legte die DVD vor sie hin. Sie stützte ihren Kopf auf ihre Hände und Arme. "Mann, hab ich einen Brummschädel". "Ja, sei vorsichtig mit dem Alkohol. Der hat schon so manchen Menschen auf dem Gewissen. Aber das werden dir sicher auch deine Eltern sagen". Sie schreckte hoch. "Meine Mutter. Ich muss doch! Wo ist mein Handy"? "Ich weiß nicht, ich habe kein Handy bei dir gesehen. Auch keine Tasche. Nichts. Wo hast du es denn zuletzt gehabt"? "Beim Fest. Ein Täschchen, zum Umhängen, schwarz, zum um den Hals tragen". "Vielleicht ist es ja beim Tragen verlorengegangen? Oder liegt im Auto? Oder bei der Parkbank? Komm, wir schauen mal nach, und suchen es". Ich machte mich schnell fertig, und wir gingen aus dem Haus. Im Auto lag es nicht. Sodann fuhr ich mit ihr zum Park, zur Bank. Wenn es hier lag, hatte es vielleicht schon jemand gefunden. Ich nahm mein Handy raus und ließ mir die Nummer geben, setzte eine SMS ab, und lauschte. Mir war so, als hätte ich ...