1. Mittagspause


    Datum: 04.02.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... hat Dir nicht geschadet, scheint mir." Er sieht zu seiner Frau herüber, die den Blick aber weiter gesenkt hält. "Das war aber nur der Auftakt. Wir sind noch lange nicht fertig. Jetzt rutsch auf dem Stuhl, so weit es geht, nach vorne und stell Deine Beine auseinander."
    
    Wie von ihm gewünscht schiebt sich Dörte auf dem Stuhl nach vorne, bis sie nur noch auf der Stuhlkante sitzt, und spreizt ihre Beine. Olav hockt sich dazwischen. Er hebt ihre Schenkel an und legt sie sich über seine Schultern. Dann zieht er ihr Becken noch näher zu sich. Dörte liegt jetzt mehr, als sie sitzt. Um nicht vom Stuhl zu rutschen, krallt sie sich fest und stützt sich mit ihren Fersen an seinem Rücken ab. Die gekrümmte Haltung, die sie einnimmt, ist nicht bequem, aber auszuhalten. Sie verstärkt das prickelnde Gefühl, ihm willenlos ausgeliefert zu sein wie der kräftige Druck, mit dem seiner Hände ihren Hüften fixieren. Olav beugt sich vor und sein Gesicht nähert sich ihrem Schoß. Dabei streifen seine Wangen die empfindliche Innenseite ihrer Schenkel, die lustvolle Signale in ihre Körpermitte senden. Dörte kann es kaum erwarten, seinen Mund an ihrem Geschlecht zu spüren. Um sich ganz auf ihre Empfindungen zu konzentrieren, schließt sie die Augen. Seine Lippen Als seine Zunge ein erstes Mal über ihren Kitzler streicht, zuckt sie wie von einem Stromstoß getroffen zusammen. Seine intensiven Berührungen schüren ihre Erregung, dass sie meint, Sturzbäche müssten aus ihr herausrinnen. Ihre Nervenenden ...
    ... vibrieren. Nur zu verharren und abzuwarten, kostet sie stetig mehr Anstrengung. Immer weniger gelingt es ihr, bewegungslos zu bleiben. Unwillkürlich drängt sie ihre Klit seiner Zunge entgegen. Ihr Orgasmus ist nahe. Zu gern würde sie sich Erleichterung verschaffen, indem sie ihrer Lust durch genussvolles Stöhnen Ausdruck verleiht oder ihm zeigen, wie er ihr in kürzester Zeit Befriedigung verschaffen kann. Aber sie traut sich nicht. Die Blöße, aus der Rolle zu fallen, will sie sich um keinen Preis geben. Weil sie nicht weiß, wie er reagieren würde, will sie lieber versuchen, alles zu vermeiden, was ihn veranlassen könnte, aufzuhören, bevor sie zum Höhepunkt gekommen ist.
    
    3
    
    Olav horcht aufmerksam auf ihren sich beschleunigenden Atem. Auf seiner Zunge schmeckt er ihre Feuchtigkeit. Ihr vertrauter Geruch umhüllt ihn. Selten hat es ihn so erregt, seine Frau zu verwöhnen. Wie in einem Schraubstock fassen seine Hände ihre Hinterbacken und drücken ihren Körper noch stärker an sich. Im Wechsel setzt er Lippen, Zähne und Zunge ein und steigert stetig die Kraft seiner Berührungen. Olav spürt, wie sich Dörtes Muskeln anspannen. Mit Druck fährt seine Zunge über ihre Schamlippen und umrundet ihren Kitzler. Wieder und wieder widmet er sich ihrer Perle, bis er meint, ein schwaches Beben ihres Körpers wahrzunehmen. Aus ihrer Kehle dringt ein leiser Seufzer, der Olavs Überzeugung bekräftigt, dass Dörte ihren Orgasmus hatte. Augenblicklich beendet er seine Liebkosungen, schiebt sie von sich und ...
«1...345...»