1. Mittagspause


    Datum: 04.02.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... erhebt sich. „Räum den Tisch ab. Los, dalli dalli!", fährt er sie an.
    
    Irritiert rappelt sich Dörte auf. Der plötzliche Abbruch hat sie aufgeschreckt. Ihr Höhepunkt ist noch gar nicht vollständig abgeklungen. Noch benommen von den Wellen der Erregung, die er ihr verschafft hat, stellt sie mühsam Teller, Besteck und Liebeskugeln in die Spüle.
    
    Noch bevor sie damit fertig ist, bellt seine Stimme: „Komm her jetzt. Ich hab nicht ewig Zeit. Leg Dich mit dem Rücken auf den Tisch und mach die Beine breit."
    
    Die Schärfe, mit der Olav sie kommandiert, geht Dörte durch Mark und Bein. Sie mustert ihren Mann aufmerksam. Seine Ungeduld ist zweifellos echt. Er verstellt sich nicht. Er wirkt fest entschlossen und kann offenkundig kaum erwarten, dass sie bereit ist. Wird Olav heute seine Zurückhaltung ablegen und ihr zeigen, wer der Herr ist? Würde er sie rücksichtslos zum bloßen Objekt seiner Begierde degradieren? Dörtes Herz klopft vor Anspannung, als wollte es zerspringen.
    
    Während seine Frau auf den Tisch klettert, öffnet Olav seine Hose und schiebt sie zusammen mit dem Slip hinunter. Noch bevor sie richtig vor ihm liegt, drängt er sich zwischen ihre Beine. Eilig schiebt er ihren Rock aus dem Weg. Dörtes Klit ragt geschwollen unter ihrem Dach hervor. Er überlegt kurz, ob immer noch oder schon wieder, kommt aber zu keinem Ergebnis. Letztlich ist es ihm auch egal.
    
    "Beine hoch", weist er sie an. Ohne abzuwarten, bis seine Frau gehorcht, packt er ihre Beine, zieht ihren Körper ...
    ... bis zur Tischkante nach vorn rutschen und drückt sie nach oben, bis sie senkrecht in der Luft stehen. Damit sie sich an seinem Oberkörper abstützen kann, tritt er so dicht wie möglich an den Tisch und presst ihre Oberschenkel gegen seinen Leib. Dann hebt er sie ein wenig an, so dass sich seinen steifer Schwanz von einem unanständigen Schmatzen begleitet in ihren Schoß drängen kann. Wärme und Nässe umfangen ihn. Olav ist viel zu erregt, um sich Zeit zu lassen, und die wohligen Schauer auszukosten, die der Kontakt mit ihrem Geschlecht hervorruft. Stattdessen beginnt er sofort energisch zuzustoßen.
    
    Dörte muss sich mit den Händen an der Tischkante festhalten, um seine wilden Stöße abzufangen. Sie kann sich nicht erinnern, ihren Mann je so leidenschaftlich erlebt zu haben. Sie wendet ihre gesamte Kraft auf, um nicht fortgeschoben zu werden, als er immer heftiger er in sie stößt und ihre Schenkel schwungvoll gegen seine Hüften klatschen. Olav nimmt sie wie ein Tier, ohne ihren Reaktionen Beachtung zu schenken. Dörte vergeht Hören und Sehen. Ihr Stöhnen wird lauter. Sie spürt, dass Ihr Befinden für ihn keine Rolle mehr spielt und es ihm nur um seine Befriedigung geht. Dörte kann ihr Glück kaum fassen. So hat sie sich erfüllenden Sex schon immer gewünscht.
    
    Olav hört die kehligen Laute, die Dörte ausstößt. Ob sie Lust oder Schmerz herausschreit, kann er nicht unterscheiden. Es ist ihm auch gleichgültig. Sein Schwanz fühlt sich so prall an, ist so voll gepumpt mit Blut, dass nichts ...
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