1. Maras Urlaubsjob 02


    Datum: 05.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Mara dachte vor dem Schlafen noch nach, ob sie sich wohl richtig verhalten hatte. Aber man sollte den Männern am Anfang nicht zu viel zugestehen. Es war schon richtig so, sollte Jochen doch ruhig ein wenig schmoren und unsicher sein.
    
    Der nächste Morgen war der Beginn eines neuen Tages. Sie hatte die normalen Arbeiten zu machen. Keine Arbeit, die ihr besonders gefiel, doch einer musste dies ja tun. Und die Gäste waren mit ihrer Arbeit zufrieden, das war wichtig. Nach dem Frühstück gingen die Gäste erst auf ihr Zimmer und dann an den Strand oder fuhren mit dem Auto weg.
    
    Nur Jochen lauerte sie auf: „Sag mal, was war denn das gestern Abend? Ich wäre gern noch mit zu dir gekommen."
    
    „Lass mal gut sein", antwortete sie, „es hat mir zwar gefallen, aber wir sind doch nicht verheiratet."
    
    „Das schon, aber es könnte doch etwas aus uns werden."
    
    „Ja, ich weiß, ein amouröses Abenteuer im Urlaub", lächelte sie ihn an, „aber lass uns nett und freundlich zueinander sein, ok?"
    
    Doch Jochen schmollte und ging weg.
    
    Da hörte Mara ein Stimmengewirr an der Tür. Ach ja, die Neuen sollten ja heute kommen. Aber in dieser Laustärke? So ging sie auch an die Haustür. Dort stand Silvia mit einem Ehepaar.
    
    „Frau Brenner, ich kann nur wiederholen, dass ich ein Zimmer mit einer Wanne, eine normale Badewanne, haben wollte und keine Dusche."
    
    „Sie haben doch das Zimmer so bestellt, wie es angeboten war. Was sie sich eingebildet haben, das kann ich nicht ändern", meinte ...
    ... Silvia.
    
    „Aber ich bitte sie . . .", rief er ganz aufgebracht.
    
    Doch Mara fuhr ihm ins Wort: „Lieber Herr Prosch, es hat doch keinen Sinn, hier stundenlang zu streiten. Wir glauben ja, dass sie ein Faible für eine Wanne haben. Aber wir haben sehr gute, fast neue Duschen in den Zimmern."
    
    „So, so!", sagte Herr Prosch nur.
    
    „Wir könnten uns doch auf einen Kompromiss einigen. Sie ziehen erst einmal ein und probieren die Duschen aus. Wenn es ihnen gefällt, dann bleibt es so", schlug Mara vor.
    
    „Und wenn nicht?", fragte er nach.
    
    „Es gibt kein ‚Wenn nicht', es wird ihnen gefallen", lachte sie ihn breit an.
    
    So hatte sie den Streit positiv beendet und das Prosch-Ehepaar zog bei ihnen ein.
    
    Silvia klopfte ihr auf die Schulter: „Man, das hast du aber gut gemacht!"
    
    Mara freute sich. Dann machte sie im Esszimmer und in der Küche wieder alles sauber und ordentlich. Damit war sie mittags fertig.
    
    Sie ging wieder an den Strand. Diesmal ging sie ein Stück weiter. Sie traute ihren Augen nicht, es gab hier sogar einen FKK-Strand. Sie war von Haus aus nicht scheu oder prüde. So ging sie bis ans Ende dieses Strandes, zog sich aus und ging erst einmal ins Wasser. Es war herrlich. Die Sonne lachte vom Himmel und das Waser war kühlend. Es war ihr angenehm.
    
    Auf einmal merkte sie, dass sie von jemandem berührt wurde.
    
    „Oh", sagte sie, „gibt es hier zu wenig Wasser?"
    
    „Nein", lachte sie ein junger Mann an, „aber bei so einer schönen, jungen Frau muss man doch versuchen, sie zu einem ...
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