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Seltsame Tage #03
Datum: 09.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... Gelegenheiten. Dann also etwas langsamer. Ich genieße es irgendwie, wie mich die Typen, die an mir vorbeilaufen anschauen und bei einigen stell ich mir kurz vor, wie diese wohl nackt aussehen. Warum kann ich momentan nur an Sex denken? Hoffentlich werde ich nicht so erregt, dass die Sporthose einen feuchten Fleck bekommt. Langsam habe ich auch den Dreh raus, so zu laufen, dass meine Brüste nicht so heftig wippen und es auch nicht so unangenehm zieht. Jetzt muss ich gerade an Frank denken und daran, was er von meinem Plan für nachher hält. Also zücke ich mein Handy und schreibe ihm. Oder ihr. Der Chat von heute Früh ist weg. Im Telefonbuch ist er auch nicht mehr. Auch im Anrufverlauf fehlen seine Einträge. Was ist hier los? „Na, vermisst du was?" kommt eine bekannte Stimme von hinter mir. Es ist der Typ, der uns schon am Sonntag eine kleine Einführung gewährte in dieses seltsame Ereignis. Ich schaue ihn fragend an, denn ich weiß nicht, was jetzt kommt. „Dein guter Kumpel hat sich entschieden nicht weiter als Mia zu leben und ich hab ihn wieder in seinen Körper verfrachtet. Er sollte heute Abend aus dem Koma aufwachen und wird sich, auf eigenen Wunsch an nichts mehr erinnern." „Warum?" frage ich leise und überrascht. „Anscheinend hat er ein Problem damit, was du machst. Zumindest wollte er auch keine Erinnerung an das Alles hier." „Was bedeutet das? Werde ich mich dann auch nicht an das hier erinnern?" „Nur, wenn du nicht willst. Die Entscheidung ...
... liegt, wenn es soweit ist ganz bei dir." „Wie kann ich dich eigentlich kontaktieren, wenn ich mal Fragen habe?" „Im Handy: Service. Einfach ne kurze Nachricht dahinsenden." Dann dreht er sich um, verschwindet in einem Busch und ich bleibe, etwas verwirrt zurück. Ich wollte doch noch so einiges mit Mia unternehmen. Beispielsweise den Tobi nachher entjungfern. Aber ich will mich jetzt auch nicht einschränken, nur weil er seine Entscheidung getroffen hat. Etwas enttäuscht, aber trotzdem voller Erwartungen mache ich mich also auf den Weg nach Hause. Dort sitzt Tobi auf den Stufen vorm Haus und tippt irgendwas auf seinem Handy. Ich setze mich dazu und stubse ihn an. „Alles klar?" frage ich und er schaut auf, als hätte er mich erst jetzt bemerkt. „Ja, alles gut. Wann soll ich denn vorbeikommen?" „Kannst in 20 Minuten hochkommen... oder jetzt gleich, wenn es dir nichts ausmacht zu warten, während ich kurz Dusche." Er steht auf, was ich als Signal deute, dass er direkt mit hoch kommt. Sehr gut, denke ich mir und überlege auf dem Weg nach oben, wie ich die Situation dahingehend lenken kann, dass wir im Bett landen. Oben angekommen zeige ich ihm, wo er etwas zu trinken in der Küche findet und sage ihm, er könne im Wohnzimmer warten, bis ich fertig bin. Dann schnappe ich mir einen Bademantel und verschwinde im Bad, wobei ich die Tür einen Spalt weit offen lasse. Natürlich ganz zufällig. Ein paar Minuten lasse ich das heiße Wasser einfach über meinen Körper ...