1. Seltsame Tage #03


    Datum: 09.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... laufen und schaue, aus dem Augenwinkel immer wieder zur Tür, wo ich auch schon ein Auge von Tobi erfasse. Genauso hatte ich mir das gedacht.
    
    Nun beginne ich mich einzuseifen, wobei ich mich auch weit hinabbeuge um meine Füße zu waschen. Ich, an Tobis Stelle hätte ja kurz geklopft und dann gefragt, ob ich behilflich sein kann. Aber Tobi hat ja keinerlei Erfahrung und somit verstehe ich schon, dass er etwas zurückhaltender ist.
    
    Als ich mich umdrehe um aus der Dusche zu steigen höre ich ein kurzes Rumpeln als er ruckartig von der Tür verschwindet um nicht erwischt zu werden. Obwohl ich nichts dagegen gehabt hätte ihn zu erwischen.
    
    „Alles klar?" rufe ich.
    
    „Ja... ja ähm... alles gut" stammelt er zurück.
    
    Das Rumpeln kam ja eindeutig vom Flur und das könnte ich ja eigentlich ausnutzen um ihn zu konfrontieren, denke ich mir und habe jetzt einen kleinen Plan im Kopf.
    
    „Bist du im Wohnzimmer?" frage ich.
    
    „Ja."
    
    „Ich muss kurz ins Schlafzimmer, Klamotten holen. Nicht gucken, ok?"
    
    „ok."
    
    Schnell husche ich vom Bad rüber ins Schlafzimmer und sehe im Augenwinkel, wie er natürlich rüber schaut um einen Blick zu erhaschen. Genau so hatte ich mir das gedacht. Kaum im Schlafzimmer überlege ich, was ich anziehen könnte. Irgendwie gefällt mir nichts so richtig und dann entscheide ich, dass der Bademantel mit mir, nackt da drunter auch ausreicht. Also knote ich ihn zu und gehe rüber zu Tobi ins Wohnzimmer.
    
    „Hast du gerade versucht mich zu beobachten?" frage ich ihn ...
    ... in einem sehr bestimmenden Ton.
    
    „Was? Nein... wieso?"
    
    „Ich hab dich doch eben gesehen, wie du geschaut hast. Und als ich aus der Dusche kam, polterte es im Flur. Warst du da an der Badtür und hast gespannt?"
    
    „Was? Ich... nein." Stammelt er weiter.
    
    „Letzte Chance. Sei ehrlich." Sage ich bestimmt und versuche einen durchdringenden Blick aufzusetzen.
    
    Tobi ist sichtlich verunsichert und verlegen. Er läuft Puterrot an und ich habe schon etwas sorge, dass ich ihn gleich reanimieren muss. Dann holt er tief Luft und setzt an, während ich ihn weiter ernst anstarre, was mir aber immer schwerer fällt.
    
    „Ja, ok. Ich hab dich kurz unter der Dusche gesehen. Und auch im Flur eben."
    
    „Wieviel hast du gesehen?"
    
    „Nur ganz kurz unter der Dusche und im Flur auch nicht viel."
    
    „Was hast du dir denn dabei gedacht?"
    
    Er zuckt mit den Schultern und versucht meinen Blicken auszuweichen.
    
    „Oder besser gesagt, was hast du dir davon erhofft wenn du mich beobachtest?"
    
    „Keine Ahnung... weiß auch nicht." Stammelt er weiter.
    
    „Wenn du mich nackt sehen wolltest, hättest du auch einfach fragen können." Sage ich und öffne meinen Bademantel, unter dem ich ja nackt bin.
    
    Tobi starrt auf meine Brüste und läuft wieder Hochrot an. Dann wechselt sein Blick nach unten auf meine kleine Spalte und wieder zurück. Einerseits scheint er interessiert und andererseits verlegen zu sein.
    
    „War es das, was du sehen wolltest? Schaut genauso aus, wie bei anderen Frauen."
    
    „Ich hab noch keine ...
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