1. Schlampe Yvonne 06


    Datum: 16.03.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... strich sich durch ihr pechschwarzes Haar, während sie mir verschwörerisch zugrinste. „Kein Wunder", konnte auch ich mir das Grinsen bei der Erinnerung an die Rezeptionistin nicht verkneifen. „Du bist mit einem Bündel Geld durch die Lobby spaziert und warst dabei das zu zählen. Und nachdem Christian uns", gespielt enttäuscht zwinkerte ich, „naja, immerhin fast gefickt hat, so, wie er es halt konnte... haben wir uns nicht mal frisch machen können. Mein Gott, war das ein Weichei."
    
    „Voll...", stimmte Nadine mir zu und schaute mich mit ihren süßen, glänzenden, rehbraunen Augen an. „Seine Alte sitzt Hunderte Kilometer weit weg und er..." Meine Freundin brauchte gar nicht weitersprechen. Wir hatten uns schon mehrfach über Christian im Nachhinein lustig gemacht. Es war offensichtlich, dass er den Drang hatte, es die ganze Nacht durch mit uns zu treiben. Wie oft würde sowas dem 42-jährigen Geschäftsmann wohl noch passieren, dass sich zwei 19-jährige, triebgesteuerte, wilde Hühner an ihn heran schmissen, die ihn bereitwillig in sein Hotelzimmer begleiteten und freizügig ohne wirkliche Tabus für die Lust des verheirateten Mannes bereitstanden? Wir waren uns einig. Das würde nicht all zu oft passieren. Erst recht nicht bei einem Kerl, der so professionell und aufrichtig wirken wollte. Immerhin hatten wir ihn ein Stück weit geknackt, darauf konnten Nadine und ich sich uns was einbilden.
    
    Beim Blick in die wunderschön funkelnden Augen meiner Freundin vergaß ich alles. Na gut, die ...
    ... Knete, die wir verprassen konnten, nicht. Den Sekt, an dem ich kurz vor Öffnungszeiten der Geschäfte am Kudamm nuckelte, auch nicht. Aber sonst fast alles um mich herum. So viel jedenfalls, dass ich mich innerlich dazu gezwungen fühlte, mich von der zurückgelehnten Sitzhaltung auf der Parkbank aufzuschwingen und mich auf den Schoß meiner Freundin setzte. Der Blick in ihre Augen und ihr verzauberndes Lächeln, die Mundwinkel, die sich wie bei einer frisch Verliebten leicht nach oben schoben, verriet mir, dass Nadine meine Nähe durchaus genauso gefiel.
    
    Vornübergebeugt legte ich meine Arme über die Schultern der 19-Jährigen, ließ meine Knie auf die schmutzige Parkbank gleiten und genoss es, in den Armen meiner Arbeitskollegin, Freundin und vielleicht... naja, daran wollte ich noch nicht denken. Ich war weiß Gott nicht lesbisch. Ich liebte Schwänze, das hatte ich in dieser Nacht nicht zum ersten Mal bewiesen. Aber die Gefühle, die sich bei mir breit machten und zu einem angenehmen, warmen Magenkribbeln führten, immer wenn ich in der Nähe von Nadine war -- die konnte ich nicht abschütteln.
    
    Verspielt zog in einen der Scheine aus meiner Handtasche, grinste verrucht und ließ ihn in den Ausschnitt meiner Freundin wandern. „Mmmmm", summte Nadine wohlig. „Den hast du dir verdient", flüsterte ich, versenkte einen weiteren Schein verspielt zwischen ihren Brüsten, „und den auch."
    
    Langsam, zärtlich, küssten wir uns. Nadine schnippte ihre Kippe auf den Asphalt und nutzte ihre beiden ...
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