1. Die Mitte des Universums Ch. 116


    Datum: 27.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... helfen konnten. Yen hatte Nguyet und mir den Link zu seinem Facebook-Profil geschickt, damit wir uns ihn mal ansehen konnten, und angemerkt, dass er wohl noch Jungfrau und in sexuellen Angelegenheiten ‚unerfahren und ungeschickt' war. Ich fand die Geschichte irgendwie rührend, nur war mir schon klar, dass Frau Yen, als seine Tante, nicht einfach immer weiter Hand anlegen oder sich ihm gar hingeben konnte. Mavel wusste von der ganzen Sache noch nichts, aber ich fand, dass Yens Begehr zu besprechen für das, was wir im Café ohnehin vorhatten, als Vorspiel geradezu ideal war.
    
    Als ich Mavel aber wieder an ‚unserer' Ecke nahe unserer privaten Englisch-Schule abholte, wurde ich bitter enttäuscht: Abgesehen von ihrem nach wie vor von den ganzen Färbversuchen der letzten zwei Jahre entstellten Haar trug meine reizende junge Kollegin von den Philippinen einen blauen Kapuzenpullover, einen grauen Jeansrock, der für sie zu groß schien, aber immerhin nicht allzu lang war und -- nein! -- dunkelgraue Leggins, die ihr ebenfalls nicht richtig passten, sondern an ihren famosen, schlanken Beinen leicht schlabberten. Ich hatte tagelang davon geträumt, mich wieder an ihren blauen Strümpfen und ihrem orangenen Minirock delektieren -- ach, was sage ich: aufgeilen! -- zu können, aber wie sollte denn das nun gehen, so nichtssagend, wie sie heute aussah?! Nun, es war schon etwas frisch, aber wir wollten doch das schöne, aufreizende Spiel vom letzten Mal wiederholen, wo mich ihr Anblick so ...
    ... entzückt hatte, dass ich auf ihre Beine und ihren Slip gekommen war.
    
    Andererseits konnte ich ja nicht einfach wieder umdrehen, zur Schule zurückfahren, und sie bitten, sich doch etwas Anderes anzuziehen. Vielleicht hatte sie aber auch mit genau diesem Outfit einen Plan gefasst, den sie eben umsetzen wollte. Ich wollte allerdings nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und Mavel direkt fragen, ob es -- wie letzte Woche -- Strümpfe oder quasi Trainingshosen waren, die sie trug, und so unterhielten wir uns nur kurz über Belangloses, bevor ich mir die Stunde bei Hanh, die allerdings am Ovulieren war, wie sie mir gestern gesagt hatte, vorzustellen begann.
    
    Im Café angekommen, ging Mavel -- anders als beim letzten Mal -- gleich nach oben, wo wir uns letztens so ruchlos unserem sinnlichen Spiel hingegeben hatten, obwohl es heute vielleicht nur 23 Grad waren -- was sich mild anhört, aber, wenn man 34 gewöhnt ist, einem dann doch reichlich kühl erscheint. Aber, na gut: Immerhin schien auch sie davon auszugehen, dass -- weil das Café diesmal wirklich fast leer war -- wir schon hier den ersten Höhepunkt erklimmen könnten.
    
    Die kleine Kellnerin brachte uns unsere Getränke, schien aber genervt, dass wir uns so weit wie nur möglich von ihr weggesetzt hatten. Ich fand es auch nicht so klasse, dass wir schon wussten, was passieren würde, aber das ließ sich wohl heute nicht vermeiden. Immerhin hatte Mavel ein paar Lagen Stoff zwischen mich und das Objekt meiner Begierde gepackt, so dass die ...
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