1. Gaia - Teil 03


    Datum: 31.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... hatte ich an einem Tag mehr gekauft wie sonst hier in einem Monat den Besitzer wechselten. Und ich war nur eine Person und hatte noch dazu Preise bekommen die unmöglich schienen. Leider stellte uns mein unerwarteter Erfolg nun vor eine ganz neue Herausforderung. Zumal ich es leider versäumt hatte den Sklaven in ihre Kopfe zu schauen um zu sehen ob sie überhaupt zu uns passten. Ich konnte all dieses Leid dem sie ausgesetzt gewesen waren einfach nicht ertragen. Ich musste sie da raus holen, komme was wolle. Alles andere dann später. Und da waren wir nun.
    
    -"Hatten wir nicht gesagt wir wollen nicht auffallen? Ich meine ich verstehe dich ja aber was machen wir jetzt? Wir sind zu viele."
    
    -"Kein Aber. Das wird schon."
    
    -"Wie sollen wir denn aus der Stadt kommen? Wir ziehen hier den halben Ort in Ketten hinter uns her. Durchs Stadttor können wir nicht bei der Personenzahl. Das löst garantiert Alarm aus. Vor allem da du den Wachen ja gesagt hattest wir würden nur einen Teil unseres Bestands verkaufen wollen und dann weiter ziehen. Auch wenn du die Papiere für sie hast. Und ein Schiff? Da passen wir nie alle drauf. Und selbst wenn: Da Erstmal eins mit einem willigen Kapitän finden. Wir haben auch dafür keine Zeit mehr."
    
    -"Wir werden durchs Tor gehen. Und zwar noch heute. Vertrau mir. Ich mach das schon."
    
    Christiane schaute mich von der Seite aus an, zweifelte definitiv an dem was ich sagte und ich konnte es ihr nicht einmal übel nehmen. Ich selbst wusste noch nicht ...
    ... genau wie ich es anstellen sollte, aber ich zweifelte nicht an der Sache und ich zweifelte nicht an mir und dem was ich getan hatte. Wer sollte es schon eher schaffen als ich? Jemand mit Kräften wie sie im Grunde nur Götter besaßen. Und da war sie, die Lösung: Alles was wir brauchten war Zeit und die manipulierte ich inzwischen wie kein Zweiter.
    
    -"Nimm dir eine Gruppe und komm mit mir." forderte ich Christiane auf.
    
    -"Und was machen wir mit den anderen? Willst du sie unbewacht lassen? Nachher fliehen sie in ihr Verderben oder jemand nimmt sie einfach mit..." fragte sie.
    
    -"Denen passiert nichts." antwortete ich.
    
    Und so gingen wir los. Etwa 3 Dutzend Sklaven nackt an einer Kette hinter uns herziehend direkt durch Pompeji. Ich hielt die Zeit an für die ganze Stadt. Nur ein kleiner Teil den wir gerade durchquerten blieb jeweils verschont. Kaum hatten wir ihn passiert fror dieser augenblicklich wieder in der Zeit ein. Und kurz vor dem Tor stoppte die Zeit auch für diesen Teil. Diese zwei Minuten würde sicher keinem der Sklaven groß auffallen. Und was die Torwachen anging: Sie hatten niemanden das Tor durchqueren sehen. Und als ich bemerkte das es wieder die beiden gleichen Wachen wie bei unserer Ankunft waren, verpasste ich den Zweien zum Abschied noch jeweils ein schmerzendes Furunkel am Sack als Revanche dafür, dass sie sich an Christiane vergriffen hatten und auch als winzige Wiedergutmachung für das was diese Stadt und andere wie Diese armen Menschen antat.
    
    Wir ...
«12...161718...32»