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Gaia - Teil 03
Datum: 31.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... und dort untergebracht hatten. Wir bauten zunächst eine große Replikatoreinheit auf, replizierten Baudrohnen und diese zogen dann innerhalb von nur 2 Monaten eine Stadt ganz nach den Spezifikationen auf, die Sandra, Mark, Ich und unsere Architekten Ihnen eingegeben hatten und die unserer Hauptstadt, die wir mittlerweile Kapitol-City nannten, sehr glich. Einen Flughafen, luxeriöse Wohnhäuser, Große Wolkenkratzer, abgetrennte Schulbereiche und alles in Grün gehalten. Dafür sorgte Mark schon. Die Drohnen waren längst fertig, da pflanzte er noch, installierte automatische Wässerungsanlagen und suchte Setzlinge aus. Mittlerweile waren knapp 10 Jahre seit unserem ersten Kolonie-Experiment auf der Tropeninsel vergangen. Auch die zweite Tochter von Mark und Yvonne „Zoe" ging mittlerweile bei uns zur Schulde. Genug Zeit also um aus den Köpfen der Leute auf der Erde zu verschwinden. So beschlossen wir unser Experiment wiederzubeleben. Das Jahr darauf nannten knapp 1200 Menschen unsere zweite Stadt New Eden Ihre Heimat. In den nächsten 8 Jahren darauf erfolgten die Spatenstiche für Neu-Köln, Neu-Dortmund, Aquatika, Sky-Valley und New Hope. Wir waren inzwischen fast 25.000 Menschen auf Gaia und so langsam hielt ich es für an der Zeit etwas zurückzutreten. Die Menschen würden sich ...
... gerade in Anbetracht der immensen Ressourcen des Planeten und ihrer gesteigerten Fruchtbarkeit von selbst vermehren uns ausbreiten. Weitere Bewohner her zu holen war im Grunde nicht mehr nötig. Den Geist den wir gesäht hatten und die Veränderungen die ich jedem neuen Siedler zuteil werden ließ hatte inzwischen 6 wunderschöne Städte geschaffen, eine strahlender als die Andere. Und alle zeichneten sie sich durch eine enorme Verbundenheit mit der Natur aus. Während Sky-Valley beispielsweise in den Bergen lag, viele große Gebäude in luftigen Höhen besaß und die Architektur an Berge, Vögel und Wolken erinnerte, lag Aquatika direkt am und im Meer. Es gab Kanäle, viele Boote, Gläserne Kuppeln unter Wasser, Gebäude im Blau des Meeres und die Architektur erinnerte mehr an ein Korallenriff, dazwischen überall Bäume, Parks und Pflanzen. Jede der Städte verfügte inzwischen über einen eigenen Flughafen und wir hatten inzwischen sogar einen Raumhafen etwas außerhalb auf dem Meer. Letzteren offiziell zwar eigentlich schon etwas länger (wie hätten wir sonst die Satellitenstationierung im All erklären können), aber eigentlich wurde dieser erst zum Schluss gebaut und bemannt. Nein, mehr Einmischung war wirklich nicht nötig. Wir waren auf einem guten Kurs. Zeit sich anderen Dingen zu widmen.