1. Gaia - Teil 03


    Datum: 31.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... eingeschlossen."
    
    -"Was redet Ihr da? Und wie soll ein Berg jemanden töten?"
    
    -"Der Ort und die Zeit wo wir gerade sind, nennen wir Vergangenheit. Etwas was bereits geschehen ist. Stell dir vor du könntest an den Ort und die Zeit wo zum Beispiel deine Eltern aufgewachsen sind und sie als Kinder sehen. Oder deine Großeltern. Nur sind das nur 20,30 oder 40 Jahre zurück. Wir kommen aus einer Zeit in der die Urenkel, der Urenkel deiner Urenkel bereits Urenkel haben. Wir kommen aus einer Zeit annähernd 2000 Jahre in der Zukunft. Wir leben auf einer Welt weit weg von der Erde. Einer Welt mit zwei Sonnen, wo jeder einander achtet und schätzt. Wo Menschen einander achten und lieben und wo es keine Sklaven gibt. Ein Ort wo wir alle Menschen gleich sind. Wo keiner über einem anderen steht und niemand einem gebietet wenn man es nicht selbst wünscht."
    
    -"Das ist unmöglich." antwortete sie.
    
    -"Nein ist es nicht. Du wirst es schon noch verstehen. Gib mir deine Hand. Ich zeige es dir." erwiderte ich.
    
    Zögernd trat die Junge Frau auf mich zu und reichte mir Ihre Hand. Ich reichte meine Christiane und sie ergriff sie sofort. Ein Blick von ihr verriet mir Ihre Zweifel:
    
    „Willst du das wirklich tun? Sie einfach mitnehmen nach Gaia? Wer weiß wie sie reagiert. Das ist riskant."
    
    Nun die Zeit der Zweifel war vorbei. Und ich hatte keine andere Wahl. Ich konzentrierte meine Kraft, ließ die Zeit bei uns weiter eingefroren, sodass die Menschen weiter schliefen. Die Zeit außerhalb ...
    ... unserer Lichtung lief wieder weiter, beschleunigte sich, die Sonne wanderte über das Firmament und dann war es soweit: Die Erde erbebte, eine Aschesäule erhob sich und der Berg explodierte. Meteore schossen aus der Caldera, schlugen überall ein, im Wald, auf Feldern in der Nähe und in der Stadt zu unseren Füßen. Menschen schrien um Hilfe, Lava rann in Flüssen den Berg hinab und die Aschesäule brach in sich zusammen, fiel die Flanke des Berges hinab, und begrub die Stadt Pompeji unter sich. Dann war alles still. Bevor die Aschesäule die Lichtung erreichte wurde es dunkel und ich brachte Christiane, die junge Frau und unsere mehr als 400 befreiten Sklaven nach Gaia.
    
    Wir landeten an Pier etwas außerhalb der Stadt. Und wir befanden uns wieder in unserem normalen Zeitfluss. Mit offenen Mündern hatten Christiane und die Junge Frau noch mit dem zu Kämpfen was sie gerade gesehen hatten. Das Mädchen fand zuerst Ihre Sprache wieder.
    
    -"Ihr seid ein Gott. Ihr habt euren Zorn gegen die Stadt gerichtet und sie für ihre Verbrechen bestraft. Es kann gar nicht anders sein..."
    
    Damit sank sie vor mir auf Ihre Knie und begann mit Huldigung und Lobgesang zu meinen Ehren. Es muss etwas komisch ausgesehen haben, denn Christiane konnte sich trotz des gerade erlebten Endes einer Stadt kaum Ihr Grinsen verkneifen. Ich wiederum hatte meine liebe Mühe mit der jungen Frau.
    
    -"Nein Bitte so ist das nicht. Steh auf."
    
    -"Wie ihr befehlt." sprach sie, stand dann auf, hielt mir gegenüber jedoch immer ...
«12...222324...32»