1. Gaia - Teil 03


    Datum: 31.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... angewachsen war beschlossen wir zunächst keine weiteren Siedler zu rekrutieren. Die Stadt benötigte zumindest offiziell neuen Wohnraum, den wir erst schaffen bzw. bauen mussten. Außerdem gab es nun medizinische Gründe die wir erst lösen mussten und genug genetische Vielfalt hatten wir bei weitem auch um diesen Planeten zu besiedeln und ein planetares Utopia aufzubauen. Wir wollten nun zunächst einmal ankommen, unser Leben genießen und unsere Kinder aufwachsen sehen. Sandra und Ich unsere beiden Rabauken Daniel und Arya und Yvonne und Mark ihre Tochter Natalie. Wobei Yvonne uns eines Abends beim grillen doch tatsächlich erklärte, dass auch bei ihnen beiden nun das Zweite unterwegs war. Valerie hatte sich inzwischen ebenfalls etwas bei uns eingewöhnt und wurde so langsam zum festen Familienmitglied. Sie besuchte nun die örtliche Schule. Auch wenn das Internatsgelände eigentlich vom Rest der Stadt abgetrennt war um den Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen ohne überall auf sexuelle Handlungen zu treffen, stand es den Volljährigen Schülern offen, das Gelände nach Herzenslust zu verlassen wie sie wollten sobald der Unterricht beendet war. Und davon machte Valerie gerne Gebrauch. Sie aß und schlief bei uns, ging morgens zum Unterricht und kam dann Nachmittags mit dem Bus wieder.
    
    Nachdem wir lange gerätselt hatten was nun die Gründe waren warum ich keinen Einfluss auf sie nehmen konnte, beschloss ich dann irgendwann einfach meinen Zweitvater Thomas zu kontaktieren. ...
    ... Er hatte mehr Erfahrung wie ich und konnte sicher mehr dazu sagen. Als er sich dann Valerie persönlich anschaute hatte er zunächst aber auch kaum etwas definitives zu sagen. Er bat uns um ein wenig Zeit mit ihr allein, die wir ihm auch einräumten. Nachdem die beiden sich etwa eine Stunde unterhalten hatten und er sich einen Überblick verschafft hatte trat er dann zu uns in den Garten wo Sandra und ich gerade dabei waren mit unseren Kindern zu spielen. Die beiden wurden einfach zu schnell groß und bald würden wir sie dann nur noch an den Wochenenden sehen sowie zur Ferienzeit sobald sie einmal Alt genug fürs Internat wären. Leider ließen sich sexuelle Freiheit und Kindererziehung nur schwer vereinbaren. Um ein abgetrenntes Schulgelände führte daher leider kein Weg herum. Nun anders war es bei Valerie: Ihm zufolge sei sie wie ich ein Hybrid aus Mensch und Valeen. Ihre Gene gäben dies ganz klar wieder und meine Erfahrungen würden dies nur untermauern. Nur anders als er mit mir bei meiner Mutter, hätte der Valeen-Vater bzw. die Mutter des Kindes nicht alle Gene weitergegeben. Sie war zu etwa 90% menschlich. Ich nur zu etwa 50%. Wie er mir bei unserem ersten Treffen erklärt hatte ist es für einen Valeen nicht möglich in den Geist eines anderen Valeen ohne dessen Zustimmung einzutauchen oder Veränderungen an dessen Kräften vorzunehmen. Und Valerie war eine von uns, wenn auch mit weit weniger Fähigkeiten. Sie besaß dieselbe Langlebigkeit, war Intellektuell sehr klug und extrem ...
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