1. Also So Etwas


    Datum: 21.04.2022, Kategorien: Erstes Mal

    Also so etwas
    
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    Vor einigen Jahren bekamen wir neue Nachbarn. Ganz nette Leute und meine Familie freundete sich schnell mit ihnen an. Mir wäre es zwar lieber gewesen, das Paar hätte einen Sohn gehabt, aber deren Tochter war auch ganz hübsch. Doch zunächst konnte ich mit ihr nicht viel anfangen, denn sie hatte weder für Fußballspielen etwas übrig noch auf längere Radtouren Lust. Eine langweilige Tussy, die lieber Kleidchen für ihre Puppen nähte und für die Schule lernte. Mit der Zeit freundeten wir uns dennoch an, wobei die gegenseitigen Besuche unserer Familien eine große Rolle spielten. Über die Jahre lernte ich, dass sie im Grunde auch nur schüchtern war und sich mit Jungs ähnlich schwertat, wie ich mit Mädchen. Immer häufiger mussten wir uns dumme Bemerkungen anhören, doch mal etwas gemeinsam zu unternehmen oder tanzen zu lernen. Tanzen? Ich? Mich zum Affen machen oder was? Doch Marion fand die Idee nicht schlecht und schlug irgendwann vor:
    
    "Lass es uns doch gemeinsam angehen. Nur du und ich. Ich lache dich schon nicht aus."
    
    Meine Verteidigungsstellung war damit zusammengebrochen. Widerwillig stimmte ich zu und musste feststellen, dass sie sich schon ein paar Schritte angeeignet hatte. Scheiß YouTube. Wie vermutet stellte ich mich zu Beginn reichlich blöd an, aber sie hielt ihr Versprechen. Meistens jedenfalls.
    
    Eines Abends küsste sie mich auf die Wange und sagte: "Danke, dass du so gut ...
    ... mitmachst. Was hältst du davon, wenn wir beim nächsten Mal den Blues üben?"
    
    "Ich dachte, den kann jeder?", antwortete ich naiv.
    
    "Trotzdem. Sicher ist sicher", erwiderte sie und gab mir einen weiteren Kuss.
    
    Kurz. Auf den Mund. Ein Schmatzer sozusagen. Völlig perplex ging ich nach Hause und holte mir einen runter. Die erste Berührung eines weiblichen Körperteils außerhalb der Familie musste schließlich gefeiert werden.
    
    Und dann war es soweit. Mit klopfendem Herzen ging ich zu ihr. Ein komisches Gefühl, denn bisher war ich ohne ausgekommen. Also dem Herzklopfen. Sie war meine Freundin, ja, aber doch nicht so. Sie legte eine CD mit einem langsamen Bluesstück auf und ich nahm sie in den Arm.
    
    "Gut so?", fragte ich.
    
    "Wenn du dich jetzt noch bewegst, ohne mir auf den Füßen herumzutrampeln, ja", grinste sie.
    
    Was natürlich nicht gelang. Wir versuchten es mit einem kleinen Sicherheitsabstand und beim dritten Lied hatte ich den Bogen raus. Ich zog Marion näher zu mir heran, was dummerweise meine unteren Regionen erwachen ließ. Zuerst war es mir peinlich, doch dann wurde es mir egal. Sie im Arm halten zu können, war das Risiko wert. Prompt schubste sie mich plötzlich fort.
    
    "Hast du etwa einen Harten?", fragte sie mich entrüstet.
    
    "Eh, ja", gab ich kleinlaut zu.
    
    "Aber wieso? Wir tanzen doch nur", schaute sie mich mit rotem Kopf an.
    
    "Schon. Aber du bist ein Mädchen. Und ein verdammt hübsches dazu."
    
    Ich hatte noch nie einem Mädchen ein Kompliment gemacht und das ...
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