1. Die Mitte des Universums Ch. 135


    Datum: 02.06.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... mittlerweile den Reiskocher leise sirren hören, was aber so ziemlich das einzige Geräusch war.
    
    Ich war versucht, aufzustehen, mich hinter sie zu stellen, meine Hände auf ihre Hüften zu legen und meinen Schwanz an ihrem Rock-Hintern zu reiben. Im wirklichen Leben hätte ich das ja gedurft, aber komischerweise hatten wir das noch nie gemacht. In unserem Rollenspiel wollte ich aber die Choreografie nicht ruinieren und ging erstmal aufs Klo, wo ich mir meine Unterhose auszog und in die Hosentasche stopfte, wie ich es schon ein paarmal in unserem Café mit dem versteckten Balkon und auch im alten Hotel gemacht hatte. Das war zwar nicht ganz das Äquivalent zum Im-Café-den-Slip-unterm-Kleid-ausziehen, aber irgendwie fühlte ich mich heute abenteuerlustiger als letzte Woche. Nguyet vielleicht auch.
    
    Ach, was soll's?! dachte ich mir auf dem Weg zurück vom Bad und stellte mich nun wirklich direkt hinter sie. Mit meinen Händen auf ihren schmalen Hüften schnüffelte ich oben auf ihrem Kopf an ihrem Haar -- klein, wie sie war -- und beugte mich dann kurz weiter nach vorn, um ihren Nacken zu küssen. Sie bog sich seitlich ein wenig von mir weg und lachte kurz, bevor sie mich einigermaßen charmant in die Schranken wies:
    
    „Ach, Herr Ben, warten Sie doch damit lieber bis nach dem Essen... ich muss vorher sowieso noch mit Ihnen reden..."
    
    Die Phrase, dass jemand ‚mit einem reden müsse', würgte im allgemeinen jegliche nette Stimmung oder gar Zärtlichkeiten ab, aber so leicht wollte ich mich ...
    ... nicht abwiegeln lassen. Wir hatten uns ja heute getroffen, um eben genau diese moralischen Prinzipien und Regeln des zwischenmenschlichen Miteinanders zu ignorieren. Und so ließ ich meine Hände noch ein wenig auf ihrem Mädchenkörper kreisen, dabei nicht nur ihre Pobacken, sondern auch ihre Brüste und ihren BH knetend. Als ich aber ihren Rocksaum hinten unten ergriff, anhob und dabei leise stöhnend ‚Frau Nguyet, Sie sind so schön!' flüsterte, drehte sie sich kurz um, setzte einen strengeren Blick auf und sagte, unbeabsichtigt mit ihrem Messer auf mich zeigend:
    
    „Herr Ben, reißen Sie sich mal zusammen! Sie können nicht immer machen ... sich nicht immer einfach ansehen, was sie wollen ... schon vorige Woche sind sie zu weit gegangen ..."
    
    „Ach, kommen Sie! Sagen Sie mir jetzt bloß nicht, dass sie das nicht auch genossen haben ... das nehm' ich Ihnen einfach nicht ab ..."
    
    Sie hatte sich wieder umgedreht, schniefte, rieb sich ihr feines Näschen an ihrem Handrücken und schnippelte noch ein bisschen weiter, bevor sie sich erklärte:
    
    „Schon, aber ich hatte eigentlich nicht gewollt, dass sie sich alles so detailliert ansehen. Ich hatte ja auch meine Augen geschlossen, die ganze Zeit ... aber sie mussten sich ja -- bevor sie sich auf mich gelegt haben -- alles ausführlich anschauen ... meine Haare da unten und auch m-meine ... meine Pussy ... und das auch gleich beim ersten Mal ... haben Sie denn gar keine Manieren?!"
    
    Ihre Frage war wohl eher rhetorisch, und ich wollte sie ...
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