1. Die Mitte des Universums Ch. 135


    Datum: 02.06.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Nebeneffekt war, dass ich mittlerweile schon fast gern zum Zahnarzt ging, aber ich hatte mir eigentlich vorgenommen, die schöne, angenehme Thai -- so der Name der Dame -- vorerst nicht anzubaggern.
    
    Nguyet saß drinnen wieder an Thuy's Schreibtisch, an dem auch Casey manchmal gearbeitet hatte. Sie sah kurz auf, lächelte zur Abwechslung, konzentrierte sich dann aber zunächst wieder auf ihre Arbeit. Ja, es war kein anderer Kunde da, so dass ich mich auf einen ‚Wartestuhl' setzte und sie mir besah. Sie trug ein graues Jackett, das sicher mit einem ebensolchen Rock gekoppelt war, und eine helle Bluse darunter. Sie hatte ihr Haar wieder hinten hochgesteckt und griff nun zum klassischen grauen Telefon, was mittlerweile schon fast archaisch wirkte. Sie sah mich an, während sie dem Freizeichen lauschte, legte aber dann nach 15 Sekunden leicht enttäuscht wieder auf und klickte hektisch ein bisschen auf ihrem Bildschirm herum, bevor wir kurz das Windows-Schließzeichen hörten.
    
    Sie setzte ihre Brille ab, stand auf und kam dann um den Schreibtisch herumgetippelt. Ja, sie trug auch einen knielangen grauen Rock und durchsichtige Strumpfhosen, die ihre, an sich recht hellen Beine ein wenig dunkler wirken ließen. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und erinnerte sich, den Schlüssel im Schloss innen umzudrehen, bevor sie mich herausfordernd ansah, den Kopf leicht neigte und fragte:
    
    „Na, Herr Ben, was ist?! Sie sind ja sonst nicht so schüchtern ..."
    
    Aah. Der Beginn war dann doch ...
    ... überraschend forsch, aber, nun gut, wieso auch nicht?! Ich stand auf und striff ebenfalls meine Schuhe ab, bevor wir gemeinsam nach oben in die Küche gingen.
    
    „Soll ich noch schnell etwas zum Mittag besorgen?" fragte ich der Höflichkeit halber, aber Nguyet sagte mir, dass sie schon etwas im Kühlschrank hätte.
    
    Sie bat mich, mich zu setzen und wusch kurz etwas Reis, bevor sie den obligatorischen Reiskocher anschaltete. Ich wunderte mich ein bisschen, dass sie noch kein Verkaufsgespräch angefangen oder auf meine letzte Visite bezuggenommen hatte. Immerhin legte sie nun ihr Jackett ab und hing es über die Stuhllehne, und so konnte ich unter ihrer Bluse einen wohl geblümten, jedenfalls bunten BH ausmachen, was ungewöhnlich war. Aber hübsch. Ich fragte mich, ob ich nicht vielleicht doch rauchen konnte, aber da sie nun ein paar Dinge aus dem Kühlschrank nahm und sich ein Schneidbrett zurechtlegte, wollte ich die Luft nicht verpesten.
    
    Den leichten Flanell-Rock hatte sicher ihre Mutter geschneidert; perfekt, wie er saß. Ja, Nguyets kleiner Hintern war nur knapp 30 Zentimeter breit; ihre schlanken Waden waren perfekt rund und sahen in ihren Strumpfhosen zum Anbeißen aus. Nun band sie sich noch eine dunkelgrüne Schürze um, aber da sie mit dem Rücken zu mir stand, konnten wir uns nur unzulänglich unterhalten. Sollten wir aber nicht dennoch ein wenig über die letzte Woche oder etwas Belangloses plaudern? Nun, vielleicht eher nicht, da das ja den Mittag nur verwässern würde. Man konnte ...
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