1. Lila 08


    Datum: 13.07.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    Der achte und (vorerst?) letzte Teil von Lilas Geschichte:
    
    Nach einem langen Flug setzte der Gleiter endlich auf. Staro ging nach hinten und hob Lila in ihrem Sack an der Trageschlaufe heraus.
    
    Als er den Sack öffnete, und sie heraussteigen ließ, sah sie sich um und geriet in Panik: Sie kannte jedes Haus, jeden Busch, jeden Stein, den sie sah. Sie war am Hof ihres Vaters.
    
    Sie konnte unmöglich in diesem Aufzug, mit Halsreif, Leine und dem kurzen Kittel ihrer Familie gegenübertreten! Staro zog an ihrer Leine, aber sie blieb stocksteif stehen. Er drehte sich um, und schlug sie klatschend so fest auf ihren geschundenen Hintern, dass sie vor Schmerz quiekte. "Komm schon, liebe Lila - Deine Familie will dich wiedersehen, und du willst es auch. Seit wann ist es dir peinlich, meine Sklavin zu sein? Ich glaube, daran müssen wir noch arbeiten..."
    
    "Nein Herr, ich bin eure Sklavin und werde es immer sein, aber meine Familie...."
    
    Er stoppte ihre Rede mit einem weiteren Klaps und einem Ruck an der Leine, dieses Mal folgte sie ihm.
    
    Mit jedem Schritt, den sie hinter ihrem Herrn herging, fiel die Scham von ihr ab. Sie hob den Kopf, legte ihre Hände hinter ihrem Rücken übereinander und ging aufrecht und stolz an der Leine hinter Staro über den Hof ihres Elternhauses.
    
    Aus den Augenwinkeln sah sie, wie ihre Schwester Ora mit einem Korb Wäsche aus einer Tür trat. Sie sah mit offenem Mund zu ihr herüber. Lila wandte ihren Kopf und sah Ora direkt in die Augen, ohne den Blick ...
    ... abzuwenden. Ora ließ vor Schreck den Korb fallen und verschwand wieder in der Tür. Lila war schon als Kind besser in diesem Spiel gewesen als Ora.
    
    Als nächstes sah sie ihren Bruder Tark. Er starrte Lila ebenso an, wie zuvor Ora. Lila sah direkt zu ihm hin und zwinkerte ihm mit einem Auge zu. Tark wurde rot wie eine Tomate, wandte aber seinen Blick nicht ab - er blickte ihr noch hinterher, als sie bereits vorbeigegangen war und betrachtete ihren knallroten Hintern, der bei jedem ihrer Schritte kurz unter dem kurzen Kleidchen hervorblitzte.
    
    Schließlich betrat Staro mit Lila an der Leine das Wohnhaus der Farm.
    
    Im Hauptraum saß ihr Vater bei Tisch und arbeitete über den Büchern der Farm. Als Staro mit Lila eintrat, sah er sie entgeistert an. "Lila?" fragte er erstaunt. Lila antwortete nicht, ihr Herr hatte es ihr nicht erlaubt. Staro nahm am Sessel neben ihrem Vater Platz und mit einem Ruck an der Leine signalisierte er Lila, neben ihm niederzuknien.
    
    "Beron, ich habe Deine Tochter zurückgebracht. Ich habe sie gekauft und zu meiner Gefährtin gemacht."
    
    "Danke Staro, du hast Deinen Teil der Vereinbarung gehalten, jetzt bin ich dran. Ich habe eine kleine Herde verkauft und habe jetzt genug Geld, um sie freizukaufen. "
    
    "Ich habe mich entschieden, Lila nicht - wie geplant - freizulassen, sondern sie als meine Sklavin zu behalten."
    
    "Wieviel willst du für sie? Ich zahle jeden Preis, auch wenn du selbst weniger für sie bezahlt hast."
    
    "Du hast nicht verstanden, was ich ...
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