1. Schlampe Yvonne 03


    Datum: 24.07.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... eine gute Bezeichnung für den halbwegs gut betuchten, aber offensichtlich sexuell nicht voll versorgten knapp 60-jährigen Vermieter.
    
    „Braucht dir auch nicht unangenehm sein, deine lüsternen Blicke und so weiter. Ich verrate das niemandem." Ich beugte mich vor und gab dem Vermieter einen feuchten Kuss auf die Wange, nahe dessen Ohr.
    
    „Matze", sprach ich meinen Freund direkt an, während ich den Blick nicht von Gerhard nahm, der unsicher drein blickte, nicht recht wusste, ob er der Situation entkommen wollte, „magst du uns mal ein bisschen alleine lassen? Ich glaube, Gerhard ist richtig schüchtern. Dabei muss er das ja gar nicht sein." Ich grinste verdorben, während ich meine Worte durch einen weiteren Griff in Gerhards Schritt Nachdruck verlieh.
    
    Mein Freund hatte meinen Wink sofort verstanden. Tatsächlich schien die ganze Situation dem Vermieter unangenehm zu sein. Seine Unsicherheit wurde jedoch durch die Anwesenheit Matzes weiter gesteigert. Dabei glaubte ich nicht einmal, dass es daran lag, dass Matze mein Freund war. Jedoch mochte es Gerhard absolut unzumutbar peinlich sein, vor einem anderen Kerl seine Gefühle zu zeigen. Sich gehen zu lassen. Dinge zu tun, die er bei seiner Ehefrau nicht tun durfte und Dinge zu erfahren, die seine Frau ihm niemals bieten würde.
    
    Mein Freund verließ das Wohnzimmer nicht, ohne mir mit einem Klatscher auf den Arsch „Viel Spaß, Babe" zu wünschen und fast gleichzeitig kumpelhaft unserem Vermieter seine Hand auf die Schulter zu ...
    ... legen. „Nimm das Fickchen mal kräftig, Chef!" Hinter sich schloss er die Wohnzimmertür und zwinkerte mir nochmal aufmunternd frech zu.
    
    Kaum waren wir zu zweit im beengten Wohnzimmer, hatte sich offensichtlich bei Gerhard ein Hebel umgelegt. Von der verkrampften Haltung, die Vorsicht und fast schon Ängstlichkeit vor weiblichen Berührungen schlussfolgern ließ, war nicht mehr viel zu spüren. Er atmete die aufgestaute Luft aus und grinste verlegen.
    
    „Jetzt wo wir alleine sind, kann ich ja ehrlich sein", flüsterte ich verschwörerisch in das Ohrläppchen des Mannes, der immerhin nicht viel größer war als ich, aber locker 20 bis 30 Kilo mehr auf die Waage bringen musste. „Deine verstohlenen Blicke, wenn du mir hinterher geguckt hast. Wenn du mir so beiläufig auf den Arsch geglotzt hast. Die haben mich schon immer so richtig geil gemacht." Natürlich log ich den Vermieter brühwarm an, um die Situation aufzulockern, um sein Selbstbewusstsein zu steigern.
    
    „Echt? Mmmm", atmete Gerhard aus und fiel offensichtlich auf die eigentlich leicht zu durchschauende Lüge rein. „Ich wollte dir ja nie hinterher gucken, aber...", er war wirklich entspannter, berührte mit seiner Handfläche zaghaft meinen Po und ertastete die sich abzeichnenden Pobacken, „...aber bei einer solchen Schönheit... was soll da ein Typ, der mit... naja, ich bin mit Gisela jetzt 20 Jahre verheiratet, ich liebe sie, aber sie ist 53 und... naja, du siehst einfach zuckersüß aus, Yvonne..."
    
    „Psssst", formte ich und zischte ...
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