-
Dreilochperspektive (02)
Datum: 30.07.2022, Kategorien: Erstes Mal
Den Abend hatte eine junge Frau, deren Model-Jobs viel weniger Geld einbrachten als erhofft, in einer Bar gearbeitet und trotz guter Vorsätze währenddessen mal wieder selbst einiges zuviel getrunken. Als sie am nächsten Morgen erwachte, war es bereits halb elf. Lauter Straßenlärm drang in ihr Schlafzimmer. Draußen war es sonnig. Einen Kater hatte sie zum Glück nicht. Auch keinen abgeschleppten Typen im Bett. Beim Wischen über ihr Handydisplay fielen ihr direkt ihre glänzend schwarz lackierten Nägel ins Auge, weil sie sonst nur roten Lack kaufte. Dadurch kam ihr direkt das gestrige Geschehen im Museum wieder in den Sinn. Sie sprang aus dem Bett und holte sich den Umschlag, der ihr gestern zugesteckt worden war. Leicht nervös fingerte sie die Karte heraus und gab die Adresse in die Karten-App auf ihrem Handy ein. In der Satellitenansicht präsentierte sich eine große, weiße Villa in Charlottenburg unter der angegeben Adresse. Sie zögerte nicht lange und fasste den Entschluss, sich heute auf den Weg dorthin zu machen. Sie hatte keine Vorstellung, was sie dort erwarten konnte und was sie eigentlich dort wollte. Gegen drei Uhr nachmittags stand sie an diesem heißen Tag tatsächlich vor dem Tor der imposanten Villa. Ein Tür- oder Firmenschild fand sie nicht. Sie drückte am Pfeiler neben dem geschlossenen, mindestens drei Meter hohen Metalltor auf den Klingelknopf. Es piepte und neben dem auf sie gerichteten Kameraauge ging ein kleines, rotes Licht an. Als das Schloss ...
... summte, trat sie ein und ging den Kiesweg zum Eingangsportal entlang, an dem sich eine der großen, weißen Holztüren öffnete. Nervös und mit mulmigem Gefühl wie vor einer Prüfung schritt sie die steinernen Treppenstufen hinauf. Als sie die Frau vom Vortag aus dem Museum erkannte, verschwand sofort ein großer Teil ihrer Aufregung. „Meine Hochachtung, dass du gekommen bist. Mein Name ist Cara von Weißenfels und ich habe dich schon erwartet", begrüßte sie mich. Cara hatte glattes, platinblondes Haar, das ihr bis zur Hüfte reichte und sichtbar nass war. Sie trug lediglich einen schwarzen Micro-Bikini, dessen kleine Dreiecke gerade eben den mittleren Bereich ihrer apfelförmigen, prallen Brüste verdeckte. Der G-String war vorn so knapp und tief geschnitten, dass er gerade eben ihre äußeren Schamlippen verhüllte und ihren blankrasierten Venushügel völlig unverhüllt ließ. Wassertropfen liefen an ihrem athletischen Körper hinunter und tropften auf den weißen Marmorboden. „Komm mit mir, liebe Béa", sagte sie und nahm die Besucherin an der Hand mit in die Eingangshalle der Villa. „Darf ich Dich bitten, Deine Schuhe auszuziehen?" Béa stammelte ein „Ja, sicher" und stieg aus ihren Sneakers. Völlig perplex von der Erscheinung dieser nahezu nackten, perfekten Frau kam Béa kaum dazu, darüber zu rätseln, warum ihr Vorname bekannt war. Seit der Begegnung gestern erschien ihr alles wie in einem unwirklichen Traum. Einen Schritt hinter ihr führte Cara Béa an ihrer zarten Hand durch ...