1. Erster Besuch im Kinky Club


    Datum: 03.08.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... jedoch richtete ihren Blick ausschließlich auf das muskuläre Hinterteil unseres neuen Führers, zupfte mich am Arm und deutete auf den gerade entdeckten Schriftzug. „Pino" war dort zu lesen. Voll ausgeschrieben hätte der Name vermutlich auch die zweite Arschbacke voll belegt.
    
    „Anfassen verboten!", bekam sie von mir als Anweisung. „Wir wollen uns auf die Umgebung konzentrieren."
    
    Geführt von Pino wandelten wir durch den angenehm möblierten Raum. Es gab wie locker dahin gestreut gemütliche Sitzgruppen, aber auch Tisch und Stühle in unterschiedlicher Höhe. Die Einrichtungsgegenstände waren überwiegend durch in große Kübel gepflanzte Palmen und andere dicht belaubte Grünpflanzen voneinander abgetrennt. So ergab sich trotz der Offenheit dieses großzügig gestalteten Saales eine gewisse Abgrenzung um unterschiedlichen Gruppen etwas diskreteren Raum zu schaffen. Der ganze Raum wurde von hunderten echter Kerzen in ein angenehm warmes Licht getaucht.
    
    Mitten im Raum befand sich ein kreisrunder Bartresen, in dem ein, wie Kitty und Pino bekleidetes Pärchen offensichtlich ihren Dienst taten. Am hinteren Ende des Raumes, also genau dem Eingang gegenüber, gab es eine Art erhöhtes Podest, fast schon eine Bühne. Beim Herumgehen stellte ich fest, dass diese Bühne von eigentlich allen „lauschigen" Plätzen des Raumes einsehbar war.
    
    Über den ganzen Raum verteilten sich ca. 20 bis vielleicht 30 Gäste ausgeglichenen Geschlechts, die in unterschiedlich kleinen Grüppchen zusammen standen ...
    ... oder saßen.
    
    Aktuell schien es außer ein paar vertrauter Berührungen keine sexuellen Betätigungen zu geben.
    
    Auf der Bühne standen eine Reihe bequem aussehender Polsterstühle im Halbkreis um eine Art lederbezogenem Bockgestell, das sich vielleicht wie ein Tisch mit unterschiedlich langen Beinen und konvex gebogener Platte beschreiben lässt. Darüber hinaus war die Bühne leer.
    
    Pino führte uns zur Bar und bestellte uns beiden ungefragt je ein Glas Champus. Ich fragte ihn nach weiteren Räumlichkeiten und uns wurde erklärt, dass außer den sanitären Anlagen gleich am Eingang alles andere erst nach der Vorstellung und unserer offiziellen Aufnahme zur Verfügung stehen würde. Danach zog er sich ein paar Schritte zurück.
    
    Anne scannte den Raum und besonders die Gäste unablässig und wurde nicht müde, mir von ihren Entdeckungen zu berichten. Die anderen Anwesenden, wohl überwiegend Gäste, waren ausnahmslos frivol gekleidet. Einige Herren trugen Augenmasken. Die Bekleidung variierte viele Kombinationen von mehr oder wenigen Kleidungsstücken mit viel Transparenz. Frei schwingende Geschlechtsteile konnten wir derzeit nicht entdecken.
    
    Die größte Bandbreite der anwesenden Herren zog sich vermutlich im Alter von ca. 40 bis über 70 Jahre hin.
    
    Bei den Damen war das etwas anders. Ein paar, ich würde sie eher als Mädchen bezeichnen, schienen kaum über ihre Volljährigkeit hinaus zu sein. Das Gros der Anwesenden Ladies was sicher nicht über 40, ich meinte aber auch die eine oder andere ...
«12...91011...18»