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Erster Besuch im Kinky Club
Datum: 03.08.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... rumtänzelte, sprach ich sie einfach ganz direkt an. „Sag mal, du kleines Luder, du will mich hier doch nicht einfach so anmachen, oder?" „Naja, Lust hätte ich schon mal. Vielleicht stellt ja ein älterer Herr wie du doch noch was auf die Beine." Anne hatte, wie eigentlich immer, eine ziemliche Duftwolke um sich herum und so wahrte ich nötige Distanz. Und obwohl auch meine Zeit knapp war, kamen wir soweit, dass ich ihr androhte, sie an meinen kommenden Stohwitwerwochenende vom Gegenteil zu überzeugen. Erstaunlicherweise stimmte sie sofort zu und überließ mir die Auswahl, nach angemessenen Lokationen und entsprechenden Modalitäten zu recherchieren. Die bekam sie zwei Tage später in Form einer Textnachricht, die sich nach einmaligem Lesen sofort löschte. Unschöne Beweise zu hinterlassen wollte und konnte ich mir nicht erlauben. Im Angebot waren drei Clubs in erreichbarer Entfernung, bei denen einer mit Herrenüberschuss warb, der zweite sich weitgehend auf swingende Paare konzentrierte und der dritte mit einer gewissen Extravaganz warb. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass Anne sich für den ersten Club entscheiden würde. Schließlich wollte sie sich ja um einen öfteren Stich bemühen. Erstaunt war ich aber, als sie mir am nächsten Tag zukommen ließ, dass sie Lust auf was ganz Verruchtes hätte und mich deshalb um meine Begleitung in den „Kinky Club" bat. Meine Sorge, ob sie sich wirklich ausführlich Informiert hätte und sich darüber im Klaren sei, dass wir ...
... dort nicht einfach so rein spazieren würden und besonders sie sich um eine Mitgliedschaft in der erlauchten Runde bewerben müsse, tat sie mit den Worten: „Ich bin doch nicht blöd. Schließlich kann ich lesen.", ab und diskutierte dann nur noch die Frage des Outfits. Wir einigten uns auf mittelhohe Heels, in denen sie noch problemlos laufen konnte. Zu ihren derzeit pechschwarzen Haaren entschieden wir uns für einen knallroten Schlauch aus einen feinen Stretchmaterial, in den man von oben oder unten Schlüpfen konnte. Das Modell „One Size fits All" hielt ich dem Anlass entsprechend für angemessen, weil es dem oberen und unteren Rand bei ihrem Körper keine Einschränkungen auferlegte. Um in der Öffentlichkeit nicht zu sehr aufzufallen, wollte sie darüber eine schwarze, fast bodenlange Strickjacke tragen. „Öffentlichkeit...?" Ich hatte eigentlich nicht vor, mich öffentlich mit ihr zu präsentieren. Um mich und meine Bekleidung machte ich mir weniger Gedanken. Schwarze Jeans und ein ebensolches T-Shirt und unter der Hose eine schwarze, enganliegende Boxer, deren Besonderheit ausschließlich in zwei Reißverschlüssen bestand, die im Stil einer Bayrischen Krachledernden vorne eine breite Öffnung verschlossen. Der von Anne ersehnte und von mir mit Spannung erwartete Samstag kam und wir verabredeten uns zur Dämmerung auf einem nahen P&R Parkplatz. Von dort wollten wir mit meinem Auto weiter fahren. Nun war ich mir bzgl. Annes Sorgfalt, was ihre Vorbereitungen betraf, nicht ganz ...