1. Die Kunst braucht mehr nackte Männer - und Frauen!“ - von einem Multitalent, das auszog, um ausgezogen zu werden - Teil 3


    Datum: 15.09.2022, Kategorien: Kunst,

    Mein Name ist Michael, ich bin 28 Jahre alt, Allround-Künstler und war bis vor kurzem auch notgedrungen Lebenskünstler, denn meine Auftritte als Musiker und Schauspieler brachten kaum Geld ein. Finanziell besser läuft´s, seit mich vor einigen Monaten die Künstleragentur Graf unter ihre Fittiche genommen hat. Der Haken an der Sache: Meine Auftritte für die Agentur sind nicht gerade künstlerisch wertvoll. In der Regel geht es nur darum, dass ich mich nackt ausziehe oder nackt ausgezogen werde und alles mache oder mit mir machen lassen, was die Auftraggeber wollen. Ablehnen darf ich die Aufträge nicht, dafür sorgt der Knebelvertrag mit der Agentur, den ich leichtsinnigerweise unterschrieben habe.
    
    Naja, ehrlich gesagt, machen mir die meisten Auftritte auch Spaß – vor allem, wenn meine schöne Kollegin Julia dabei ist: eine Traumfrau, eine Göttin, quasi! Bei meinem neuesten Einsatz habe ich es allerdings mit einer anderen wunderbaren – und splitternackten – Frau zu tun: Sophie.
    
    Wer die Folge 2 gelesen hat, der weiß, dass ich gerade auf einer sogenannten Cosplay-Party im Einsatz bin. Lauter super fantasievoll kostümierte Leute treiben sich da rum – und ich habe zur Strafe für mein billiges Batman-Kostüm ein anderes „spendiert“ bekommen: ein Seil, mit dem mir die Hände hinter dem Rücken festgebunden wurden. Mehr trage ich nicht, bin also splitternackt. Genauso wie die dralle und hübsche Sophie – ihr Mumienkostüm aus Mullbinden ist bei den restlichen Gästen ebenfalls ...
    ... durchgefallen wie mein Superhelden-Aufzug. Sophie und ich sind ironischerweise zu „Miss und Mister Cosplay“ gewählt worden – was allerdings nichts anderes bedeutet, als dass wir erst mal zwei Stunden lang nackt und gefesselt rumlaufen müssen.
    
    Rum-“Laufen“ ist allerdings der falsche Ausdruck, denn so wirklich voran kommen Sophie und ich nicht. Immer ist jemand da, der uns anhält und betatscht. Irgendwann schaffe ich es doch auf die Tanzfläche. Dort geht es freilich so eng zu, dass ich auch dort ständig eine fremde Hand oder ein anderes Körperteil auf meiner nackten Haut spüre. Ich tanze, als ob nichts wäre, und bin mir sicher: tanzen mit gefesselten Händen sieht bestimmt bescheuert aus!
    
    Ich lege eine Tanzpause ein und gerate unversehens an eine Gruppe Frauen in Hexenkostümen – ziemlich heißen Hexenkostümen: die Corsagen bedecken nur das Allernötigste, die Röcke sind so kurz, dass sie beim Reiten auf dem Besen bestimmt nicht im Weg sind. Eine der Hexen – sie hat einen feuerroten Wuschelkopf, von dem ich annehme, er ist sogar echt – also diese rote Hexe hat die famose Idee, sie und ihre Freundinnen könnten doch abwechselnd mit mir Gassi gehen. Ich frage, ob sie denn eine Leine für mich dabei habe.
    
    „Nein“, sagt der Wuschelkopf, „aber du hast eine Leine dabei.“ Und schon packt sie mich am Penis und zieht mich unter dem anfeuernden Applaus ihrer Begleiterinnen mit sich fort. Es geht bis an die der Bühne gegenüberliegende Schmalseite des Saals und zurück zu den übrigen Hexen. ...
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