1. So klein ist die Welt


    Datum: 05.10.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... holte sie es nach, während er sich ihr fast ganz wieder entzog. In Erwartung des nächsten Stoßes drückte sie sich ins Hohlkreuz, die Brust voll präsentiert, den Kopf hoch erhoben.
    
    „Ja", rief sie, als er wieder nun schneller in sie fuhr. „Schneller."
    
    Er folgte ihrem Wunsch und hielt sie nun mit einer Hand an der Hüfte und mit der zweiten an der Schulter, während er das Tempo erhöhte. Sie war voll in ihren Gefühlen gefangen und nahm, was er ihr gab. Bald fühlte sie, ihre innere Erregung bis in die Spitzen ihrer Finger, die sich ins Geländer krallten und als sie meinte, sie könnte es selber nicht mehr halten, spürte sie das Pulsieren seines Gliedes und ließ sich freien Lauf. Die ganze Nachbarschaft dürfte was von ihrem Lustschrei gehört haben, allerdings nicht nur die.
    
    „Roman? Hast du das gehört? Hat da nicht jemand geschrien? Das klang wie Leonie."
    
    „Schatz, das kann nicht Leonie gewesen sein, das war direkt über uns."
    
    Leonie schaute nach unten und sah direkt in das Schiebedach des Autos ihrer Eltern. Das Auto, auf dessen Motorhaube der Firmenaufdruck ihres Vaters nebst Name und Wohnort prangte. Sie konnte gerade noch so zurückschrecken, bevor sie den neugierigen Blicken ihrer Mutter ins Auge gefallen wäre.
    
    „Daher hast du es gewusst, du Schuft, nichts hellsehen."
    
    Er schaute sie an: „wovon redest du bitte?"
    
    „Das Auto meiner Eltern steht genau unter diesem Fenster. Du hast beobachtet, wie ich da rausgeklettert bin und bist mir gefolgt. Das ist alles ...
    ... nur Betrug, um mich hier flach zu legen."
    
    „Du stehst doch noch."
    
    „Wie konnte ich nur so dumm sein."
    
    „Zumindest warst du diesmal nicht betrunken."
    
    „Was?"
    
    „Wäre echt schräg gewesen, wenn du deinen Eltern beim Orgasmus ins Auto gekotzt hättest."
    
    „Äh, bitte?" Leonie war etwas verwirrt. Sie dachte, kurz nach.
    
    „Wo in Deutschland sagtest du nochmal hast du mit deiner Mutter gelebt?"
    
    „Leonie Gärtner, ich dachte, das hättest du jetzt schon selber herausbekommen."
    
    Sie schaute noch, bekam dann jedoch einen hoch roten Kopf „Richard Vine."
    
    Er kam auf sie zu und küsste sie. Dann flüsterte er ihr ins Ohr: „Na endlich."
    
    „Das ist mir jetzt aber peinlich", sagte Leonie.
    
    „Nein heute muss dir wirklich nichts peinlich sein. Damals vielleicht, aber glücklicherweise oder leider hast du dich am nächsten Morgen an nichts mehr erinnert. Ich hatte so gehofft, dass wir doch noch zusammen kommen, aber du hast dich wieder voll auf die Schule konzentriert und hast nicht mehr nach rechts oder nach links gesehen. Und dann war die Schule ja für mich vorbei und ich ging in Bonn studieren und du später nach Köln. Ich hab dich begehrt, aber wir waren in unterschiedlichen Welten. Und dann kam die Anmeldungen deiner Eltern auf dem Campingplatz meines Opas, per Fax. Der Platz, den es seit zehn Jahren eigentlich nicht mehr gibt. Ich hab ihn extra für euch wieder etwas hergerichtet und hab euch die Bestätigung zurückgeschickt. Und dann habe ich die Tage gezählt, bis du hierher ...
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