-
Silberhochzeit 2
Datum: 24.11.2022, Kategorien: Sonstige,
... qualvoll. Du liegst unter einer warmen Decke, ziehst sie hoch bis zur Nasenspitze, deine Haut fühlt sich beinahe glühend heiß an und du beginnst zu schwitzen, dennoch zitterst du vor Kälte. Du musst raus aus dem Bett, sonst erfrierst du. Du bist letzten Endes so weit, dass du den ganzen Tag lang nur noch daran denken kannst, dass du auch in der nächsten Nacht kurz vor dem Kältetod stehen wirst. Deshalb ziehe ich mich hierher zurück, Lena. Ich wärme mein Inneres mit unserem guten Bardolino und höre diesen Song, stundenlang denselben Song. Er lässt mich an die Verbindung unser beider Herzen denken und ich habe das Gefühl, dass du mir ein wenig deiner Wärme herüberschickst", Enrico atmete einmal tief und zittrig ein, dann fragte er mit rauer Stimme " was ist das zwischen uns Lena? Ich habe mal darüber nachgedacht, aber ich habe keine Erklärung für dieses Phänomen. Ich habe das Gefühl, dass ich nur glücklich sein kann, wenn du es bist und ich glaube ich würde zugrunde gehen, wenn ich dich nicht in meiner Nähe wüsste." "So geht es mir auch Enrico, genau so. Ich würde alles dafür tun, damit du glücklich bist, alles was in meiner Macht steht", flüsterte ich. Enrico löste meine Hände, die gerade seine Schultern sanft massierten, schob mich an den Armen zurück und sah mir in die Augen. Ich hielt seinem Blick stand. "Du weißt, dass ich Unehrlichkeit nicht ausstehen kann, also bitte, keine Lügen Lena!" "Warum sollte ich lügen Enrico? Es ist so wie ich es sagte. Es gibt ...
... eigentlich nur eines, was ich nicht für dich tun würde. Niemals würde ich Christian oder meine Kinder verlassen. Er ist mein Herz und du bist meine Seele ich brauche euch beide um existieren zu können", kaum hatte ich es ausgesprochen öffnete Enrico den Mund um etwas zu erwidern, doch kein Wort kam über seine Lippen. Seine Augen wurden glasig, er schluckte hart und schaute zur Seite. Mit einer Hand fuhr er sich durch sein Gesicht und schüttelte den Kopf. "Du hast es doch tatsächlich geschafft mich zum heulen zu bringen, Baby", krächzte er und küsste meine Schulter. Er verlor sich in den zärtlichen Gefühlen, die meine Worte in ihm ausgelöst hatten und streichelte mit seinen Lippen die zarte, empfindliche Haut meines Halses. Augenblicklich stand ich in Flammen. Mein Plan nur mit ihm reden zu wollen löste sich in Luft auf, selbst Lisas Bitte hatte keine Bedeutung mehr. Ich wollte ihn und es war meine eigene Entscheidung, mein eigenes Verlangen. Enrico keuchte und fuhr zurück als ich leise aufstöhnte. "Sorry ... sorry Lena, das war keine Absicht!", peinlich berührt sah er mich an. Ich spürte seinen harten Ständer direkt unter meinem Po und spannte ganz bewusst meine Muskulatur an. Meine Hand verirrte sich unter sein weit auseinanderklaffendes Hemd, streichelte seine nackte Haut, während die zweite Hand sich in seinen Nacken legte und mein Mund sich seinem langsam und vorsichtig näherte. Mir war bewusst, dass ich unsere tiefe Verbindung gefährdete. Sollte er mich in ...