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Silberhochzeit 2
Datum: 24.11.2022, Kategorien: Sonstige,
... diesem Moment zurückweisen, hätte ich ihn verloren, wahrscheinlich für immer. Kurz vor seinen Lippen hielt ich inne um mir eine Rückzugsmöglichkeit offenzuhalten. Doch Enrico fasste mein Kinn und presste seine Lippen auf meinen Mund. Tastend schob sich seine Zunge vor und ich empfing sie freudig mit der meinen. Unser Zungenspiel war heiß und wild. Sekunden später fand ich mich unter ihm auf dem Boden liegend wieder, mit einem seiner Beine zwischen meinen Schenkeln. Sein hartes Glied drückte gegen meinen rechten Oberschenkel. Seine rechte Hand erforschte jede zugängliche Stelle meines Körpers, seine Zunge fuhr die Kontur meines tiefen Ausschitts entlang und ich wand mich begehrlich unter seinen Berührungen. Plötzlich fuhr er hoch. Ich hatte schon geahnt, dass genau diese Situation eintreffen würde. "Wir dürfen das nicht tun Lena. Ich würde dir ja gerne geben wonach dir verlangt, aber bitte, Lena, du gehörst zu Christian und so leid es mir tut, ich werde dich jetzt zu ihm zurückbringen. Das verstehst du doch, oder?", sein Atem überschlug sich beinahe, in seinen braunen Augen spiegelte sich die blanke Begierde. Ich nickte und mein benebeltes Hirn suchte nach einem Ausweg ...ich wollte ihn ... ich brauchte ihn ... Ich würde ihm die Wahrheit sagen, einen Teil davon jedenfalls. "Wir hätten es gar nicht so weit kommen lassen dürfen Lena." Erneut nickte ich. Er küsste mich noch einmal und wieder übermannte ihn die Leidenschaft. Ich schob ihn ...
... zurück. "Aber Christian hat mich hierhergetragen, Enrico, er wollte dass ich zu dir gehe, um zu tun was auch immer ich tun muss um meinen Seelenfrieden zurückzuerlangen. Er sagte, du wärst sein Bruder und er würde dir alles verzeihen, egal was es auch sei. Du kannst mich nicht zurückbringen Enrico ich brauche dich gerade so sehr, außerdem habe ich nicht einmal Schuhe bei mir ...", meine Worte erschienen mir im Nachhinein selbst recht fadenscheinig. Enrico lachte und schüttelte den Kopf. "Nein Baby, das würde er mir im Leben nicht verzeihen. Deshalb komm Lena, bevor es zu spät ist, ich trage dich!", er schien ziemlich entschlossen zu sein. Ganz der Gentleman, reichte er mir die Hand um mir aufzuhelfen, nachdem er aufgestanden war und zog mich mit einem kräftigen Ruck hoch. Der Zufall kam mir zu Hilfe, oder war es eine höhere Macht, die unser Schicksal in die Hände nahm? Enrico trat mit einem Fuß auf den Stoff meines Nachthemdes, ich trat auf die Fernbedienung der Musikanlage, als er mich hochzog. Die Musik dröhnte plötzlich so laut wie bei meinem Eintreffen und ich stand vollkommen nackt vor ihm. Die dünnen Träger waren gerissen und das Nachthemd lag in einer schwarzen Wolke zu meinen Füßen. Ich musste mich stark beherrschen um nicht laut loszulachen. Enrico starrte mich an und fuhr sich mit beiden Händen durchs Haar, wischte über sein Gesicht, hob mich auf seine Arme und legte mich im nächsten Augenblick schon, nicht gerade rücksichtsvoll, auf dem großen Bett ...