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„Die Kunst braucht mehr nackte Männer!“ - von einem Multitalent, das auszog, um ausgezogen zu werden
Datum: 18.01.2023, Kategorien: Kunst,
... Händen zu greifen. Frau Meisinger bat um Ruhe und hielt dann folgende kleine Ansprache, die wohl in die Geschichte ihrer Bank eingehen wird: „Meine lieben Kolleginnen und Kollegen, in unserem Beruf haben wir es nicht immer mit höflichen und freundlichen Kunden zu tun. Manchmal werden wir sogar als Blutsauger oder Schlimmeres beschimpft, obwohl wir uns doch mit unserer ganzen Kraft und unserem ganzen Wissen und Können für unsere Kunden einsetzen. Ganz anders verhält es sich dagegen zum Glück mit diesem jungen Mann hier. Er ist Künstler und will sich heute hier vor Euch allen dafür bedanken, dass ich ihm zu einer bezahlten Beschäftigung verholfen habe. Und dass er deswegen seinen Kredit vertragsgerecht bedienen kann.“ Und zu mir gewandt sagte die schöne Frau Meisinger: „Sie wissen doch hoffentlich noch, welche Art des Dankes Sie mir vorgestern versprochen haben.“ Nun war ich baff. Natürlich wusste ich noch, dass ich gesagt hatte: „Am liebsten würde ich Ihnen vor Dankbarkeit die Füße küssen“, aber es war doch eigentlich unvorstellbar, dass sie das jetzt von mir tatsächlich verlangte. Tja, aber „eigentlich unvorstellbar“ ist was anderes als „unvorstellbar“. „Worauf warten Sie?“. Frau Meisinger richtete ihren Blick auf ihre Pumps, ihre Kolleginnen und Kollegen richteten ihre Blicke auf mich. Tja, versprochen ist versprochen. Wobei ich ja überhaupt keine Probleme damit gehabt hätte, ihr die Füße in ihrem Büro zu küssen. Im Gegenteil, das hätte ich sogar gern getan. ...
... Hätte ja auch mir durchaus einen Lustgewinn verschafft. Aber hier, vor einem Dutzend Leuten, die schon hämisch grinsten … Es half nichts. Also ging ich vor meiner schönen Bankberaterin auf alle Viere und küsste erst die Spitzen ihrer Pumps und danach ihre nackten Fußrücken. Beides schmeckte übrigens sehr gut. Von den Bankerinnen und Bankern gab´s Applaus. Ich wollte wieder aufstehen, da bat mich eine der Frauen, das Ganze zu wiederholen; sie wolle nämlich ein Foto für die Mitarbeiter-Zeitung schießen. „Ich möchte bitte nicht in die Mitarbeiterzeitung“, wandte ich ein, doch Sylvia Meisinger erklärte bestimmt: „Ich schon. So ein seltener Moment gehört für die Ewigkeit festgehalten.“ Also küsste ich ihre Füße erneut. Ein paar Mal musste ich das wiederholen, damit mich die Kollegin mit dem Smartphone von allen Seiten ablichten konnte. Und als sie bat: „Können Sie denn Ihre Zunge ein bisschen rausstrecken, das kommt bestimmt auch gut!“, da leckte ich halt auch noch die Pumps von Frau Meisinger ab. Die ließ ihrer Kollegin ausgiebig Zeit, Fotos zu schießen, aber irgendwann schien sie doch Mitleid mit meiner schon trockenen Zunge zu haben und befand, es sei an der Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen. Die Kollegen fanden das schade, wobei ich nicht beurteilen kann, ob es ihnen mehr um die Arbeitsunterbrechung ging oder die Demütigung eines Kunden. Mir gab Sylvia Meisinger zum Abschied die Hand und sagte: „Jetzt sind wir quitt. Wenn ich wieder etwas für Sie tun kann, dann rufen Sie ...