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Polyamorie 04 - Prolog
Datum: 21.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... hatte, verwunderte mich sehr. Ihre Verletzungen zeugten von misslungenen SM-Spielchen, wobei sie dabei eindeutig den devoten Part innehatte. Meinen Irrtum klärte sie auf, als wir Neujahr bei ihnen im Bett lagen. Ausgerechnet die sanfte Lisa spielte Master. Meiner Meinung nach ist sie für die unterwürfige Rolle besser geeignet. Warum überhaupt der Swap, wenn Lena zukünftig die Meisterin geben sollte? Das sind interessante Umstände, denen ich noch auf den Grund gehen werde. Danach ging es Schlag auf Schlag. Erst konnte Marie dank Frank wieder normale Orgasmen erleben, dann waren wir plötzlich Haussitter für Franks Haus. Ein paar Tage später flogen wir holterdiepolter hinterher und landeten nicht nur in diesem exquisiten Hotel, sondern direkt mit allen im Bett. -- Was für eine geile Nacht! Eine richtige Familienorgie. So könnte es von mir aus jede Nacht sein. Und als ob das nicht genug wäre, gab es noch diese unglaubliche Überraschung von Frank und Yasi. Sie hatten uns, Marie und mich, auch ‚geheiratet'. Ich dachte zunächst, er würde nur Yasi heiraten, aber als er uns gestern Abend die Ringe für Lena und Lisa zeigte, war ich zum ersten Mal richtig erstaunt. Die beiden sollten ebenfalls ihre Partner werden. Auch wenn sie es da noch nicht sagten, mir war schon klar, was das bedeutete. Dann, vor dem Altar, fragten sie nicht nur Lisa und Lena, sondern auch uns, ob wir ihre Partnerinnen werden wollten. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Nicht nur mein Glück, auch das von ...
... Marie. Seitdem sie von ihrem Vater regelrecht hinausgeworfen und nicht mehr von ihm als Tochter angesehen wurde, hatte sie sich immer eine neue Familie gewünscht. Nach dem tollen Hochzeitsessen im Hotel-Restaurant und der kleinen Feier in der Suite gingen wir zu viert in das zweite Schlafzimmer. Yasi und Frank sollten ihre Hochzeitsnacht ohne uns feiern, was nicht bedeutete, dass wir brav sein würden. Als wir nach dem Duschen alle vier nackt im Zimmer waren, hüpfte mein kleiner Engel fröhlich auf dem Bett herum und strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Sie drehte sich im Kreis, dass ihre nassen Zöpfe durch die Luft flogen. Das war Freude pur. „Ich bin so happy, happy, happy!", rief sie. „Endlich habe ich wieder einen Papa. Er hat mich sogar schon meinen Engel genannt und mit Yasi habe ich dann sogar zwei Mamas, Juls und Yasi. Ich bin so happy, ... happy, ... happy!" Bei jedem ‚Happy'-Ausruf zog sie die Beine an und holte noch mehr Schwung beim Springen. Vom anderen Bett blickte Lisa verärgert zu Marie. Sie fragte: „Wann hat Papa das zu dir gesagt?" „Als wir zusammen waren, in deinem Bett, an Neujahr", antwortetet Marie und drehte sich unbeirrt weiter. „Er hat sich für die schöne Nacht bedankt und mich dabei ‚mein kleiner Engel' genannt." „Das glaube ich jetzt nicht. Ich bin doch sein kleiner Engel", murmelte Lisa in sich hinein. Sie schien angepisst. Bevor ich fragen konnte warum, rief Lena dazwischen: „Ist doch nichts dabei. Mich hat er auch schon so genannt. Du ...