1. Eine Verkaeuferin der S-Klasse 002


    Datum: 27.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... besorge uns einen Kaffee. Kann ich dich kurz allein lassen?" fragte er fürsorglich und Susanne nickte. Kurze Zeit später kam er wieder und sie genossen das dunkle Gebräu, das etwas Entspannung brachte.
    
    „Es geht mich ja nichts an" begann Adrian vorsichtig. „aber darf ich dich trotzdem fragen, ob deine Schwester schon vorher mit Drogen zu tun hatte?"
    
    „Ich weiß es nicht" gestand Susanne „Ich habe seit Monaten nichts mehr von ihr gehört."
    
    „Ist es dir überhaupt recht, dass ich hierbleibe?" fragte Adrian. Susanne schaute ihn an als ob er eine völlig abwegige Frage gestellt hatte. Keinen Augenblick in den letzten Stunden hatte sie darüber nachgedacht, dass sie ihn in etwas sehr Privates hineinzog, dass eigentlich nur sie selbst anging. Auch wenn sich ihre Beziehung rein geschäftlich angebahnt hatte und dann in ein sehr intensives sexuelles Verhältnis gewechselt war, empfand sie inzwischen unendlich viel mehr für Adrian. Und in dieser Situation war er ihr eine große Stütze.
    
    „Ich bin sehr dankbar, dass du im Moment bei mir bist" antwortete sie. „Aber du musst nicht hierbleiben und dich mit den Schattenseiten meiner Familie konfrontieren."
    
    „Ich bleibe, solange es notwendig ist" sagte er kurz, zeigte auf die Polizisten, die jetzt den Gang hinunterkamen und legte den Arm um sie. Als die Beamten bei Ihnen waren stellten sie sich vor. Dann fragte Susanne:
    
    „Können sie mir sagen, was mit meiner Schwester geschehen ist?"
    
    „Im Moment haben wir selbst mehr Fragen als ...
    ... Antworten" teilte ihr der scheinbar ranghöchste der Männer mit. „Ihre Schwester kann sich nach eigener Aussage nicht an den Unfall selbst erinnern und kann uns auch nicht erklären, warum sie keine Kleidung trug. Es ist aber häufiger so, dass die Erinnerung nach einer Kopfverletzung erst zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommt. Wir haben ihre Schwester gebeten, wenn sie sich an etwas erinnert, spätestens aber nach ihrer Entlassung aus dem Hospital zu uns aufs Revier zu kommen, um ein Protokoll aufzunehmen. Mehr können wir ihnen im Moment auch leider nicht mitteilen. Aber ihre Schwester hat mehrmals nach ihnen gefragt. Vielleicht sollten sie jetzt erst einmal zu ihr gehen."
    
    Susanne war einverstanden und die Beamten verabschiedeten sich.
    
    Dann stand Susanne allein an Brigittes Bett.
    
    „Hallo Biggi" begrüßte sie sie und sah, wie deren Augen etwas mehr Leben bekamen.
    
    „Schwesterchen, Gott sei Dank, dass du hier bist" freute sie sich. Dann liefen Tränen über ihre Wangen als sie fortfuhr: „Ich glaube, ich habe wieder einmal großen Mist gebaut. Und das Schlimme ist, dass ich nichts mehr davon weiß."
    
    Susanne nahm ihre Hand und beruhigte sie ein wenig.
    
    „Das ist erst einmal unwichtig. Wie fühlst du dich?"
    
    „Als wenn ich tagelang getrunken und mich geprügelt habe. Mein Kopf dröhnt wie verrückt und es gibt keine Stelle an meinem Körper, die nicht weh tut."
    
    „Apropos trinken. Wieso standst du unter Drogen? Ich dachte, diese Geschichte hast du vor Jahren hinter dir ...