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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Kinder." So schalteten wir den Rechner aus, verließen das Büro und stiegen die Treppe hinauf. Mitten auf der Treppe blieb Aigul plötzlich stehen und drehte sich zu mir um. „Nadia, die anderen Frauen...", sie rang sichtlich um die richtigen Worte. Abwartend sah ich sie an. „Vertraue ihnen nicht! Versteh es nicht falsch: Sie alle sind Dir dankbar, dass Du sie gewählt hast, hier zu arbeiten. Aber Du warst bisher die Chefin. Sie werden versuchen, Dich zu manipulieren. Sich einzuschmeicheln, ihre Position zu verbessern. Und wenn sie merken, dass Du plötzlich nicht mehr so wichtig bist, werden sie versuchen, an Dir vorbei zu kommen. Deinen Platz an Yuris Seite einzunehmen." „Und Du nicht?", platzte ich heraus, bevor ich nachdenken konnte. Doch Aigul lächelte nur nachsichtig. „Zum einen hasse ich Yuri und meide es, nach Möglichkeit, Sex mit ihm zu haben. Zum anderen liebe ich Dich eben!" Abrupt drehte sie sich um und ließ mich etwas verdattert stehen. Über Mittag blieben wir oben, pumpten unsere Milch ab, aßen zu Mittag und kümmerten uns um unsere Kinder. Die Hausarbeiten waren gut verteilt, ich brauchte nichts davon erledigen. Meine Stellung war eben die einer Chefin, ich hatte andere Aufgaben. Seit Aiguls Warnung wurde ich nun vorsichtiger. Ich blieb freundlich, doch gleichzeitig achtete ich ab jetzt darauf, wie die einzelnen Frauen zu mir sprachen. Mit einem Mal hatte ich das Gefühl, in einem Haifischbecken zu schwimmen. Und so fielen mir auch die ...
... kleinen Sticheleien der Frauen untereinander auf. Es war keine freiwillige Gemeinschaft, das wurde mir inzwischen klar. Und der Kit, der alle zusammen hielt, war ich bisher gewesen. Sobald Marja wieder zufrieden im Bettchen schlief, führte mich Aigul wieder hinunter. Dieses Mal führte sie mich in die Bar. Am heutigen Samstag würde sie um 20 Uhr öffnen und bis 6 Uhr in der Früh geöffnet bleiben. Das bedeutete einen verdammt langen Arbeitstag für uns Frauen. Immerhin war sonntags die Bar geschlossen, daher würden wir uns dann ein wenig erholen können. Für mich und Polina würde es nicht nur Nachtwache bei den Kindern, sondern noch bis zum folgenden Mittag Arbeit bedeuten, bis alle anderen Frauen etwas Schlaf gefunden hatten. Klar würden wir uns zwischendurch etwas Schlaf gönnen können, doch letztlich war auch diese Arbeit wichtig. Yuri hatte sich noch nicht blicken lassen, auch sonst trafen wir niemanden an. Um 16 Uhr würden die Köche kommen, um die Speisen vorzubereiten. Es gab nur Kleinigkeiten zu Essen, nichts Großartiges, doch die Küche würde tatsächlich bis 2 Uhr morgens auf bleiben. Danach gab es nur noch vorbereitete Häppchen, die wir servieren konnten. Die Bar bot Platz für etwa 80 Personen, wenn alle Tische voll besetzt waren. Dazu zählten auch vier Separees, die mit Vorhängen abgetrennt werden konnten, um Privatsphäre zu haben. Zudem gab es noch einen kleinen Konferenzraum für 8 Personen. Der Eintritt kostete recht viel, wenn man die russischen ...