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Sandra
Datum: 29.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Immer wieder kommt es vor, dass mich Leserinnen und Leser hier über das System und ohne Absender anschreiben, so dass ich keine Möglichkeit habe, darauf zu antworten, mich zu bedanken oder etwas nachzufragen. Wie schade! Diesmal war es schon vor einiger Zeit eine sehr wohlwollende und lobende mail und ich hätte gerne freundlich darauf reagiert. Weil ich diese Möglichkeit nicht hatte, ist die folgende Geschichte sozusagen als Dankeschön entstanden. ______________ „Schon länger lese ich deine Geschichten und immer wieder sind welche dabei, die mich innerlich aufwühlen. Durch sie habe ich eine ganz neue Seite an mir entdeckt und es gefällt mir, es gefällt mir so sehr, dass ich es selber erleben möchte. Leider weiß ich nicht wie, aber vielleicht kannst du mir ja dabei helfen? Ich möchte dich treffen. Sandra" Max Laubert las die Nachricht zum wiederholten Mal. So eine mail hatte er noch nie bekommen. Lob und Tadel ja, auch Verrisse und begeisterte Zuschriften zu seinen Geschichten, aber noch nie wollte ihn jemand persönlich treffen. Er überlegte. Es waren schon einige Jahre, dass er dieses Hobby heimlich neben Beruf und Familie betrieb. Es machte ihm Freude, schöne sexuelle Begegnungen zu beschreiben. Besonders gerne schrieb er über Frauen, die sich in ihrer Sexualität nicht von Männern bestimmen ließen, sondern selber darüber entschieden, was sie wollten und was nicht. Für ihn war Sex einfach eine wunderbare Möglichkeit, die Intensität des Lebens zu spüren und zu ...
... genießen. Natürlich ging nichts über eine reale Begegnung, aber mit Worten zu beschreiben, wie Menschen sich gegenseitig annäherten, sich mit Lust beschenkten, liebevoll miteinander spielten, und durch diese Worte schönstes Kopfkino entstehen zu lassen, das war auch nicht zu verachten. Dass es dann auch noch Menschen gab, die seine Worte gerne lasen, sich erregen und begeistern ließen, freute ihn besonders. Aber diese mail? Es dauerte ein paar Tage bis Max sich dazu durchringen konnte zu antworten. „Liebe Sandra, ich danke dir für deine mail, aber ich gebe zu, dass sie mich auch verunsichert. Also frage ich dich ganz direkt: Was genau ist es, das du in meinen Geschichten gefunden hast, das du selber erleben möchtest? Und wie denkst du, kann ich dir dabei helfen? Max." Kaum hatte er die Zeilen abgeschickt, da fing er bereits an, auf eine Antwort zu warten. Er gehörte schon immer zu den Menschen, die mehrmals täglich in ihrem Postfach nachsahen, obwohl ankommende mails sich selber bemerkbar machten, aber diese Angewohnheit verstärkte sich jetzt noch. Diese Frau hatte ihn wirklich neugierig gemacht und als endlich eine Antwort kam, zitterten seine Hände vor Aufregung, als er sie öffnete. „Hallo Max, wie schön, dass du mir antwortest. Ich will versuchen, dir zu erklären, warum ich gerade dich treffen möchte. Ich bin Mitte 40, habe beruflich viel erreicht und bin verheiratet. Kinder haben mein Mann und ich nicht, so dass wir eine sehr enge Bindung zueinander haben. Eigentlich ...