1. Sandra


    Datum: 29.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... alles so, wie ich es gesagt habe?" Sandra nickte. „Und du akzeptierst die Regeln?" Noch einmal ein Nicken. Unverändert sahen sie sich an. Dann legte Max seine Hände an ihre Hüften und raffte langsam, Stück für Stück den Stoff ihres Rocks. Er konnte nicht sehen, wie der Saum sich immer weiter nach oben bewegte, wie schließlich die Ränder der dunklen Strümpfe zum Vorschein kamen, dann die nackte Haut der Oberschenkel. Er sah nur ihre Augen, die keine Reaktion zeigten. Er sah, wie Sandra schlucken musste, als sie seine Fingerspitzen spürte, die nun zum ersten Mal ihre nackte Haut oberhalb der Nylons berührten. Seine rechte Hand löste sich von dem Rock und glitt vorsichtig über ihre Haut bis sie sich in ihren Schoß legte.
    
    Wie Max ihr befohlen hatte, hatte Sandra unter dem Rock kein Höschen angezogen. Es war das erste Mal, dass sie sich so in die Öffentlichkeit gewagt hatte. Sie hatte den Bus genommen, wie er gesagt hatte, hatte auf dem Weg dorthin immer wieder gespürt, wie der Hauch des Windes ihr nacktes Geschlecht erreichte, hatte sich im Bus gefühlt, als wenn alle sie ansehen würden, alle es wüssten. Hatte der Mann, der ihr gegenüber saß nicht versucht, ihr unter den Rock zu schauen? Jetzt spürte sie Max Hand, wie sie sich in ihren Schoß schmiegte, so dass sie leicht die Beine öffnen musste. Sie wusste, dass der Finger, der sich jetzt auf ihre Schamlippen legte, ohne Mühe in ihre Spalte hinein gleiten würde, denn sie war mehr als feucht. Seit sie von zu Hause aufgebrochen ...
    ... war, war sie erregt. Erregt, weil sie es endlich erleben würde. Erregt, weil sie sich nackt fühlte zwischen all den Menschen auf der Straße und im Bus. Erregt, weil das Spiel dieses Mannes sie heiß machte. Sie hielt die Luft an, als der Finger in sie eintauchte. Max sah, wie ihre Augen leicht zitterten und er spürte die warme Feuchtigkeit, die ihn empfing.
    
    Hätte Sandra mit ihrem Ehemann hier so gestanden, sie hätte sich schon längst selber eingebracht, ihre Arme um ihn gelegt oder ihre Hände an sein Gesicht und ihn dann intensiv geküsst, während sein Finger mit ihr spielte. Sie hätten sich gegenseitig erregt, denn die Gegenseitigkeit war ja gerade das wunderbare an romantischem Sex. Sandra genoss das eigentlich sehr und kannte mit ihrem Mann auch nichts anderes. Aber das, was sie jetzt bei Max suchte, war ja gerade die Fremdbestimmung, und so hatten sie vereinbart, dass sie nur tun würde, was er ihr aufgab oder von ihr forderte. Ob ihr auch der Blickkontakt zu ihm verboten sein sollte, so dass sie sich wie eine Dienerin nur mit gesenktem Kopf ihm nähern durfte und auch das Wort nicht von sich aus an ihn richten durfte, hatten sie gemeinsam überlegt, es aber bewusst verworfen: Sie waren nicht Herr und Sklavin, auch nicht im Spiel. Sie waren ein normales Paar, bei dem sie ihre Lust darin erleben wollte, dass er bestimmte, was sie zu tun und zu unterlassen hatte. Er würde sie anfassen und berühren, wie und wo er wollte, natürlich in dem Rahmen, den sie im Vorfeld miteinander ...
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