1. Sandra


    Datum: 29.06.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... bestimme ich, wann und wie ich Sex haben möchte, aber in manchen deiner Geschichten lese ich von einer Art fremdbestimmtem Sex, die mich sehr erregt. Es gibt ja im Netz unzählige Geschichten, in denen es um Dominanz und Unterwerfung geht, meist gepaart mit unerträglicher Frauenverachtung oder Erniedrigung. Genau das ist in deinen Geschichten anders. Bei dir lese ich, wie Frauen dominiert werden, aber voll Liebe und Achtung. Es ist das Gefühl des Ausgeliefertseins an einen Menschen, vom dem ich weiß, dass er mich beglücken und mir Lust schenken will und nicht seine eigene Lust durch meine Erniedrigung steigern möchte. Mit meinem Mann wären solche Aktionen niemals möglich und wenn ich nach einem geeigneten Menschen suchen würde, dann wäre das mit so vielen Unsicherheiten und Risiken und vermutlich auch Fehlschlägen verbunden, dass ich es gar nicht erst versuchen möchte. Aber du, Max, hast diese Gedanken in mir erschaffen, du schreibst aus freien Stücken Geschichten, in denen Menschen genau so miteinander umgehen. Darf ich da nicht berechtigte Hoffnung haben, dass ich in der Begegnung mit dir so etwas auch real erleben kann? Jetzt ist es raus und ich erwarte voller Spannung deine Antwort. Sandra"
    
    Max war baff. So hatte er selber seine Geschichten noch nie gesehen. Wenn er über verbundene Augen oder leichte Fesselungen schrieb oder irgendwelche „Regeln" den Sex zwischen seinen Protagonisten bestimmten, dann hatte er nie an Dominanz oder Unterwerfung gedacht. Für ihn waren das ...
    ... nur lustvolle, vor allem aber liebevolle Spielvarianten, die dem Sex Würze und Abwechslung gaben. Durch das Verbinden der Augen z.B. konnten Sinne wie Hören, Fühlen oder Riechen, die sonst gegenüber dem Sehen nur eine untergeordnete Rolle spielten, plötzlich ganz anders erlebt werden. Sandra sprach von fremdbestimmt und Max verstand, was sie meinte, auch wenn er es so nicht ausgedrückt hätte. Er war ratlos, wie er auf ihre Nachricht reagieren sollte. Konnte er ihr in der realen Begegnung überhaupt bieten, was sie suchte? Für ihn war das, worüber er schrieb allerhöchstens abwechslungsreicher aber im Prinzip doch nur normaler Sex, mehr nicht. Aber vielleicht war es ja genau das, was sie suchte: Nicht strenge Dominanz und Unterwerfung, sondern einfach nur das Erlebnis, dass jemand, dem sie vertraute, mit ihr Dinge tat oder sie tun ließ, die sie mit ihrem Mann nicht erlebte und sich nicht vorstellen konnte?
    
    Was schließlich dazu führte, dass er sich wirklich auf die Sache einließ, war die Tatsache, dass es ihn selber reizte, Sandra persönlich zu erleben. Sie schrieben noch eine Weile miteinander. Sie trafen sich in einem Café, um sich auch real kennen zu lernen, und weil alle diese Begegnungen bei beiden nur dazu führten, dass sie es tatsächlich ausprobieren wollten, schloss sich eines Tages die Tür eines Hotelzimmers hinter ihnen. Eine Weile standen sie sich einfach schweigend gegenüber. Dann trat Max ganz nah an die attraktive Frau heran und sah ihr direkt in die Augen: „Ist ...
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