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Engel in Leder
Datum: 29.06.2023, Kategorien: Romantisch
... Basilikum kommt in die Kabine, der Rest unter die Abdeckung auf der Ladefläche. Wir tragen unsere Beute heim. Es schneit noch immer stark und es sieht nicht nach Tauwetter aus. Wir räumen, was noch geht, aber die Mengen sind zu groß. Ich fahre noch die Einfahrten zu den beiden genutzten Garagen frei. Den Rest fahre ich so weit wie möglich frei. Der Unimog kommt in die Garage und ich lege vorsichtshalber die Schneeketten auf. Den Range können wir nicht verwenden. "So haben wir genug Vorräte über die Feiertage, aber wenn am 27. Albert und Bianca kommen wollen, muss ich mir etwas einfallen lassen." "Falls sie überhaupt bis dahin durchkommen. Sie haben keinen Geländewagen. Ich bin mal gespannt." "Jetzt haben wir viel Zeit. Keinen Weihnachtsbaum zum Schmücken, eingeschneit und eine tolle Sauna. Außerdem habe ich noch die Bauteile für 80 weiße Rosen und 2 Buketts rote Rosen für unsere Hochzeit. Ich fange mal an mit dem Bauen." "Wir machen mit. Das ist sicher lustig." Wir beginnen mit den Weißen. Wir sind schnell geübt und es wird eine Serienproduktion. Die Blumen sehen sehr gut aus und welken nicht. Wir verpacken in einen Karton mit Zwischenlagen, so gehen sie nicht kaputt und man kann sie transportieren. Irgendwann haben wir Hunger und ich mache uns Fischstäbchen. Es schneit noch immer und es ist wieder ordentlich was zusammen gekommen. Nach dem Essen muss ich nochmal mit dem Unimog raus und räumen, sonst liegt es zu hoch und ich bekomme nichts mehr weg. "Will ...
... jemand mit raus zum Räumen?" "Ja, Wir fahren mit. Die Rosen sind toll, aber da können wir auch morgen weitermachen. Komm Tina, raus in die Wildnis." Wir räumen den Hof und es stapelt sich schon gewaltig. Die Fläche reicht noch für uns und die Wagen. Die Landstraße sieht schon wieder schlimm aus. Wir fahren mehrfach und bringen die Schneedecke auf einer Spur auf 10cm runter. Die Gemeinde war mit der Fräse noch nicht da. Ich rufe nochmals am Betriebshof an. Die Fräse ist ausgefallen. Es kann nur noch mit Schilden geräumt werden. Wir versuchen eine zweite Spur zu räumen, aber das Schild ist zu flach und es liegt seitlich schon zu hoch. Es bleibt bei einer Spur auf der ganzen Stecke bis in den Ort hinein. Ich versuche den Marktplatz etwas frei zu bekommen. Es geht leidlich, aber die Fläche wird nicht sehr groß. Am Gemeindebüro gebe ich meine jährliche Spende für die Einrichtungen der Gemeinde ab. Dieses Jahr verdoppel ich und es gibt 200.000 Franken. Schließlich muss die Fräse wieder repariert werden. Wir machen uns wieder auf den Weg. Wir haben unseren Spaß und ziehen Autos wieder auf die Spur oder befreien sie aus den Seitenwänden. Sie haben es ohne Ketten versucht und das geht schief. Die Leute freuen sich über die Hilfe und wir können sie notfalls abschleppen. Der Schneefall lässt nicht nach. Es schneit schon über 24 Stunden. Wir gehen wieder heim und ich fahre unseren Hof wieder frei, dann kommt der Unimog wieder in die Garage. Auf den Range montiere ich auch die Ketten. ...