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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... Es war die tausendste Wiederholung und ich kannte die Folge. "Ist nicht schlecht. Ich denke, sie wird dir gefallen!", meinte ich, lege die Fernsteuerung beiseite, machte es mir gemütlich und knetete das Kopfkissen unter meinem Kopf zurecht, damit es gemütlich wurde. Danach schloss ich meine Augen und dämmerte dahin, schlief ein, während im Hintergrund der Fernseher vor sich hin dudelte. Irgendwann, es war bereits dunkel geworden, wachte ich auf. Ich lag auf der Seite und es kitzelt mich an der Nase. Als ich meine Augen aufschlug, erkennte ich sofort, woran es lag. Prinzess war umgefallen, ihr Gesicht lag genau vor meinem und ihre großen, offenen Augen starrte mir in meine. Eine Strähne ihrer Haare hatte sich gelöst und berührte meine Nase, daher kitzelte es mich. "Hallo schöne Frau!", flüsterte ich ihr zu, strich die Strähne zurück auf ihren Platz und lächelte sie an. "Was du wohl alles gesehen hast?", fragte ich mich laut und blieb einen Moment liegen, sah sie mir genau an, konnte auch aus dieser Nähe keinen Makel erkennen. Ihre Außenseite war einheitlich Weiß, glatt wie die Oberfläche eines Ballons. Langsam näherte sie einer meiner Finger dieser und strich tastend drüber hinweg, fühlte sich augenblicklich warm unter der Kuppe an. Ich konnte nicht sagen, um welches Material es sich handelte. Es war kein Porzellan, fühlte sich wie Kunststoff an, ohne sagen zu können, welcher. Frau Kringel hätte es mir sicher sagen können. Im Prinzip spielte es keine ...
... Rolle. Von ihrem Gesicht fuhr mein Finger tiefer herunter, strich über ihren Hals und blieb vor dem Oberteil liegen, der ihren Oberkörper knapp bedeckte. Darunter wusste ich, war die nicht passende Unterwäsche. Tiefer glitt mein Finger nicht, stattdessen drehte ich mich zur anderen Seite weg, rollte mich aus dem Bett und wollte versuchen, ein paar Zeilen mehr zu schreiben. Nach einem Schläfchen fielen mir die besten Dinge ein und das wolle ich ausnutzen. Kaum saß ich an meinem Schreibtisch, stützte ich meinen Kopf in die Hände und suchte nach Worten. Mir fiel nichts ein, stattdessen erschien mir das Gesicht von Prinzess vor den Augen. Also beschloss ich, für den Tag Schluss zu machen. Es machte keinen Sinn, führte zu nichts als Frust. Ich drückte auf den zentralen Knopf, ging in die Küche einen letzten Happen zu mir nehmen und stand eine halbe Stunde später unter der Dusche. Lange ließ ich mir heißes Wasser über den Körper laufen, liebte es, wenn mein Leib die Hitze aufnahm, sich wohlig in ihr suhlte. Mit Wärme vollgepumpt, rubbelte ich mich ab, ging, wie ich war, ins Schlafzimmer, und sah Prinzess auf dem Kissen sitzen. Dabei konnte ich mich nicht daran erinnern, sie aufgerichtet zu haben. Vieles machte man unbewusst, daher machte ich mir keine Gedanken darüber. Mit leicht feuchter Haut legte ich mich lang ausgestreckt auf die Bettdecke, genoss hier die Kühle, die sich auf meiner Oberfläche breitmachte, als das restliche Wasser verdunstete. Ich liebte es danach unter die ...