1. Puppenliebe


    Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,

    ... sie langsam umkippte. Mir ihrem Gesicht in meine Richtung ausgerichtet, blieb sie liegen. Fernsehen konnte sie in der Lage nicht, dazu hatte ich sie sitzend ausgerichtet. Ich atmete tief durch, stand für einen Moment auf der Stelle, stemmte meine Hände in die Hüfte.
    
    "So geht das nicht junges Fräulein! Wie willst du was vom Programm mitbekommen. Das ist sicher interessanter als mir dabei zuzusehen, wie ich mich anziehe!", erklärte ich ihr, ging ums Bett herum und setzte sie auf das Kissen zurück.
    
    "Sitzen bleiben!", forderte ich sie auf und sie regte sich nicht. Starrte mir stattdessen auf den Unterleib, den ich nicht bedeckt hatte.
    
    "Sag mal, muss das immer sein? Ist doch nicht wirklich interessant. Alle Männer sehen dort so aus, mehr oder weniger. Besonders imposant bin ich nicht!", meinte ich und stellte mich gerade vor sie hin, ließ dabei meine Arme herunterbaumeln.
    
    Wieder stieg in mir das Gefühl auf, als wenn mir die Puppe direkt auf den Schwanz starrte. Dieser reagierte wie bekannt, pumpte sich auf und stand wenig später steif von mir ab.
    
    Ungläubig starrte ich an mir herunter, konnte mir nicht erklären, warum es passierte, wusste nicht, woher die Spannung kam, die Prinzess in mir erzeugte. Sie war eine Puppe, nichts mehr, ein toter Gegenstand, ein gefertigtes Produkt aus Menschenhand. Dass ein solches Ding mich erregen konnte, kam mir beunruhigend vor.
    
    Mit mehreren Schritten ging ich um das Bett herum, zog mich möglichst schnell an, wendete mich dazu ...
    ... von Prinzess ab, um ihr keine Möglichkeit zu bieten, mich anzusehen. Als ich mich zum Schluss umdrehte, starre sie, wie ich sie hingesetzt hatte, zum Fernseher.
    
    Zehn Minuten später stand ich mit Beutel und Geld bewaffnet vor meiner Haustür und fragte mich, wohin ich als Erstes gehen sollte. Essen war wichtig, Prinzess ebenfalls.
    
    Ich ging erst das nötigste Kaufen, meist Fertigfutter, war mir sicher, dass ich in kaum Zeit dafür haben würde, lange zu kochen, danach ging ich in ein Fachgeschäft für alles, was mit nähen zu tun hatte.
    
    Die junge Dame, die mich bediente, war sichtlich irritiert, dass ein Mann wie ich, einen Großeinkauf von Stoffen machte. Als ich anschließend eine Nähmaschine kaufte und verschiedene Scheren, war sie hin und weg.
    
    "Für ihre Frau?", fragte sie mich unsicher und ich schüttelte meinen Kopf.
    
    "Indirekt. Ich werde schneidern, eine Frau wird es anziehen!", erklärte ich und die Bewunderung der Verkäuferin kannte keine Grenzen mehr.
    
    "Sie werden jemanden sehr glücklich machen!", folgerte sie daraus und ich dachte einen Moment nach.
    
    "Das weiß ich noch nicht, kommt darauf an, ob die Damen meine Kreationen mag. Ich habe wenig Übung!"
    
    "Das bekommen sie schon hin, wenn nicht, kommen sie zu mir, ich werde sie beraten!", bot mir die junge Verkäuferin an und ich nahm mir vor, es anzunehmen, wenn ich nicht weiterkam.
    
    Schwer bepackt trat ich den Rückweg an und war nach über zwei Stunden zurück in meinem Haus.
    
    Hier entlud ich meine Einkäufe und ...
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