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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... Schwanz, der sich zur vollen Größe ausdehnte und zu Pochen begann. Er zuckte und fühlte sich an, als wenn er von einer unsichtbaren Enge umgeben war, die ihn in der gesamten Länge rieb. Ich stöhnte auf, konnte nicht an mich halten. Es überkam mich und ich hatte keine Chance zu entkommen. Mit Gier erwartete ich das Ende, hätte mir am liebsten selber an den Steifen gegriffen, doch ich hielt mich zurück, wollte erleben, wie es ohne mein Zutun enden würde. Irgendwann konnte ich es nicht mehr zurückhalten. Ich schrie auf, starrte Prinzess in die Augen, während es aus mir herausspritzte. Krampfhaft hielt ich Prinzess fest, damit sie nicht umfiel, während ich mich hin und her wälzte. Trotz allem blieben unsere Augen miteinander verbunden, und ich meinte, dass ihr Lächeln breiter wurde als zuvor. Ich schrieb es meinem Zustand zu. In dieser Situation konnten einem die Sinne einen Streich spielen. Langsam erholte ich mich und übrig blieb ein ermattetes, erschöpftes Gefühl, wie ich es lange nicht mehr gespürt hatte. Der einzige Nachteil war, dass ich mein Bett neu überziehen musste. Dazu legte ich Prinzess auf ihre Seite zurück, drehte ihren Kopf zum Fernseher und schaltete ihn an. "Das musst du nicht sehen!", flüsterte ich ihr zu, stand auf und holte neue Bettwäsche, stellte mich danach kurz unter die Dusche. Zurückgekommen krabbelte ich unter die frisch riechende Bettwäsche und atmete tief durch. "Schlaf gut, es war wunderschön mit dir!", flüsterte ich Prinzess zu, ...
... machte den Fernseher aus und schlief wohlig warm ein.   Kapitel 4 Der Morgen fing früh für mich an. Ich sprang aus dem Bett, als mein Wecker klingelte, ging ohne Umwege an den Schreibtisch und fing an zu schreiben. Endlich waren meinen Gedanken frei und ich konnte mich für einige Stunden auf meine Arbeit konzentrieren. Satz für Satz, Zeile für Zeile rasten über den Bildschirm und meine Fantasie kannte keine Grenzen. Vieles in dem Text war erfunden, einiges aus diversen Quellen, wenige Erlebnisse aus meinem eigenen Leben. In jedem meiner Romane war ein wenig von mir selber, irgendeine Erfahrung passte in die Story. Ich schrieb bis zum Mittag, danach machte ich Pause, holte Prinzess aus dem Schlafzimmer. "Du kleiner Faulpelz, liegst ja immer noch in den Federn. Maul heute Abend nicht herum, wenn du nicht schlafen kannst. Steh auf!", scherzte ich mit ihr, hatte dazu eine entsprechende höhere Stimme aufgelegt, ein breites Lächeln aufgesetzt. "Ich muss gleich für ein paar Stunden weg, danach werde ich versuchen, dir neue Wäsche zu machen. Alleine schaffe ich es nicht!" Trotz meiner Erklärung, was ich machen wollte, hatte ich den Eindruck, als wenn das Gesicht von Prinzess traurig aussah, obwohl es keine Veränderung zeigte. Vielleich lag es daran, weil ihr Körper im Sessel tiefer gerutscht war, ihr Kopf mehr lag, als aufrecht war. Daher hatten sich ihre Augen halb geschlossen. "Nicht traurig sein, bin bald zurück!" Ich löste mich von ihrem Anblick, setzte ...