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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... getrieben hast. Damals, als er noch bei dir geschlafen hat, unter deiner Decke, jede Nacht!" Bilder kamen mir in den Kopf, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Als Junge hatte ich Fantasien gehabt, dich ich ausgelebt hatte. Mehrfach hatte Richard physisch herhalten müssen. Eine andere Möglichkeit hatte ich nicht gehabt. Später war Richard nie weit weg, auch nicht, als ich meine ersten Freundinnen hatte. Er saß die ganze Zeit auf dem Regal und seinen Augen entging nichts was im Schlafzimmer passierte. Lediglich unter die Decke konnte er nicht schauen. Für einen Moment sah ich in seine Richtung, schüttelte meinen Kopf und glaubte, dass sein Lächeln breiter geworden war als vorher. "So, hast er das erzählt?", fragte ich nach und es blieb einen Moment lang still. "Zumindest hat er gewisse Andeutungen gemacht und ich habe den Eindruck, als wenn dies nicht weit von der Wahrheit weg ist!" "Wer weiß!", gab ich zurück. "Was wolltest du eigentlich um diese verdammt frühe Zeit von mir?", kam ich auf den Ausgangspunkt zurück. "Du wolltest doch das Kleid für mich machen. Ich kann doch nicht immer in Unterwäsche herumliegen und das andere will ich nicht mehr. Du hast eben selber gesagt, dass es unanständig ist!" Prinzess hatte recht, doch warum um diese Zeit. "Na gut, aber nur, wenn du mich später in Ruhe lässt. Ich muss arbeiten!" "Na gut!", wurde es mir bestätigt, stand auf, schlüpfte in einen Jogginganzug und ging mit Prinzess auf dem Arm zum ...
... Schreibtisch, setzte sie darauf und suchte alles zusammen, was ich brauchte. Ich würde nie ein Virtuose an der Nähmaschine werden, für den Hausgebrauch reichte es. Ich war damit zufrieden, was dabei rauskam. Drei Stunden später war es fertig und ich hielt es stolz vor mich, legte es Prinzess an und nickte. "Das wird passen!", meinte ich und war darüber erstaunt, dass sie die ganze Zeit lang nichts gesagt hatte. "Sieht chic aus!", waren ihre ersten Worte und ich zog ihr das Kleid an, zupfte es solange zurecht, bis es passte. "Und? Wie sehe ich aus?", fragte sie neugierig und ich betrachtete sie von oben bis unten. "Toll, eine wirklich gute Wahl. Du bist die hübscheste Puppe die ich jemals gesehen habe. Keine kann sich mit dir messen!", meinte ich und war auf mich stolz, dass es besser gelungen war als vermutet. "Ich will es auch sehen!", jauchzte Prinzess und ich trug sie vor den großen Spiegel. Für einen Moment herrschte Funkstille, bis Prinzess es unterbrach. "Es gefällt mir sehr. Jetzt kann ich mich auch draußen sehen lassen. Machst du mir noch eins. Ich finde, ein Einziges reicht nicht aus. Neue Unterwäsche brauche ich auch!" "Du möchtest also mehr?" "Ja, bitte!", rief sie mir mit einer kindlichen Stimme zu. "Aber nicht jetzt. Ich muss arbeiten!" "Bald?", fragte sie und ich bestätigte es ihr, schob die Handwerkssachen beiseite, um arbeiten zu können. Ich begann zu schreiben, sah mehrmals zu ihr hin und lächelte Prinzess an, versank in meiner ...