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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... Prinzess und ich überlegt. "Nee, eigentlich nicht. Ist mir zu eintönig. Es sind immer dieselben Geschichten, die Erfolg haben, laufen nach demselben Muster ab!", sagte ich zu Prinzess, die sich mit der Auskunft nicht zufriedengeben wollte. "Welche Muster?", ließ sie ihrer Neugierde freie Bahn. "Also. Man macht es wie in einem Rezept. Man nehme einen Milliardär, unter dem kommt man heute nicht mehr weg, Millionäre sind arme Schlucker. Dazu mische man eine Prise dunkle Geheimnisse, würzt das ganze mit einem naiven Dummchen, was zu meinem Erstaunen meistens studiert hat. Sie ist von ihm sofort fasziniert, dabei spielt es keine Rolle, ob er sie beachtet oder nicht. Selbst wenn er der fieseste Mensch auf Erden ist, macht das nichts. Im Gegenteil. Ein Bad Boy geht immer, möglichst unnahbar und frauenverachtend. Das Ganze mischt man zusammen, möglichst über mehrere Bände und baut fiese Cliffhanger ein, damit die Damenwelt, auf die diese Romane abgestimmt sind, jedes Mal den nächsten Band kaufen, egal ob ihnen der vorherige gefallen hat oder nicht. Wie oft habe ich gelesen, dass sie ihn nur gekauft haben, weil sie sehen wollen, ob er besser ist. Was für ein Schwachsinn!" "Aber vielleicht wollen Frauen genau das? Geheimnisse, Intrigen und vor allem Liebe und der entsprechende Schmerz dazu?", warf Prinzess ein. Ich sah sie länger an und überlegte. "Siehst du, genau das, ist mein Problem. Ich kann keine Liebesgeschichten schreiben, habe es versucht, kommt aber ...
... nichts Dolles bei raus. Also lasse ich es. Gefühle sind nicht mein Ding!" "Schade. Ich hätte es zu gerne von dir vorgelesen bekommen!", meinte sie und ich konnte Enttäuschung aus ihrer Stimme entnehmen. Ich stand auf, setzte mich neben sie und hob sie auf meine Schenkel, sah ihr tief in die Augen. "So bin ich nun mal. Vielleicht ist deswegen keine Frau lange bei mir geblieben. Keine Romantik!" "Mir reicht es vollkommen. Ich fühle mich bei dir wohl, war niemals glücklicher zuvor!" Ich strich ihr mit einem Finger über die Wange, küsste sie auf die Stirn. "Das ist lieb von dir. Lass uns schlafen gehen!"   Kapitel 11 Ich trug sie ins Schlafzimmer, legte sie aufs Bett und zog mich aus, wollte gerade unter die Decke schlüpfen, als ich Prinzess Stimme hörte. "Stop!", trat ein einziges Wort in mein Gehirn ein und ich blieb wie erstarrte in der Bewegung stehen. "Was ist?", fragte ich erstaunt nach. "Scarlett hat mir gerade gesagt, dass aus einem Jungen ein Mann geworden ist. Sie möchte gerne zu damals vergleichen. Würdest du ihr den Gefallen tun?" Erstaunt stellte ich mich gerade hin, drehte mich in ihre Richtung, bis ich frontal zu ihr stand. "Etwa so?", fragte ich sicherheitshalber nach. "Sie hat Interesse an deinem Schwanz. Damals sah er anders aus, war kleiner. Sie freut sich darüber, dass du die Haare wegrasiert hast und sie ungehindert deine Männlichkeit betrachten kann, genauso wie früher!" Ich wollte mich gerade umdrehen und endlich ins Bett ...