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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... in deinem Eigentum. Je besser du mit ihnen umgegangen bis oder umgehst, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie dir folgen!" Ich sah hinauf in den Himmel, wo gerade eine riesige Insel über unsere Köpfe hinweg schwebte. "Warum ist sie so groß?", fragte ich neugierig und zeigte mit einem Finger nach oben. "Viele Einwohner, große Insel!" "Wenn ich das richtig sehe, dann ist jede dieser Dinger eine Puppenwelt?" "Oh, du bist ja von der ganz schlauen Sorte. Ja, jede!" "Hatte Frau Kringel auch eine?", kam mir eine Frage in den Sinn geschossen. "Ja, eine sehr Große. Fast alle, die du im Laden gesehen hast, waren dort. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Betrieb dort herrschte. Wir waren über viele Jahre glücklich miteinander, eine große Gemeinschaft, die zerfiel, als Frau Kringel starb. Ein großer Verlust für uns. Als Frau Kringel merkte, dass es mit ihr zu Ende ging, versuchte sie für jeden von uns ein neues Heim zu finden. Alle zusammen ging nicht, keiner wollte uns haben. Es wäre das Schönste gewesen. Auf diese Weise kam ich zu dir und bin überglücklich, dass ich ein neues Zuhause gefunden habe!" Ich sah mich erneut um, dachte über vieles nach und eine frühere Tante von mir kam in den Sinn. Sie war eine leidenschaftliche Puppensammlerin gewesen, hat zu Lebzeiten nicht eine davon verkauft. Ich kannte sie als eine ausgeglichene, glückliche Frau. Vielleicht war sie ebenfalls hier gewesen und glücklich darüber. Möglich war es. "Wo kann ich wohnen?", fragte ...
... ich Prinzess als Nächstes und sie zeigte mit einem Daumen über ihre Schulter. "Natürlich im größten und besten Haus am Platz. Wo denn sonst!", erklärte sie mir und ich sah über meine Schulter. Ein großes Haus mit fein verzierter Fassade stand dort, die Tür war offen und lud zum Eintreten ein. Sofort erhob ich mich und ging Hand in Hand mit Prinzess darauf zu. Es war ein seltsames Gefühl, als ich durch den Eingang in das innere eintrat. Auch hier war farbenfroh und sauber, wirkte plastisch. Trotzdem sah es gemütlich aus und es war alles vorhanden, was man benötigte. Dabei wunderte es mich nicht, dass es keine Küche gab, kein Bad. Hunger verspürte ich hier nicht, keinen Durst. Im Prinzip bestand das Innere des Hauses aus zwei Räumen. Das Untergeschoss aus einem einzigen, Wohnzimmer mit großen Fenstern, die viel Licht durchließen. Über eine breite Treppe ging es nach oben. Kam man oben an, öffnete sich ein gleichgroßer Raum, der ein Schlafzimmer darstellte. Inmitten stand ein gewaltiges Bett. "Nett!", gab ich von mir und Prinzess lächelte breit übers ganze Gesicht. "Ja, kann man was mit anfangen. Es wird unter anderem der Punkt werden, über den du in diese Welt eintreten kannst, eine Art Tor. Wenn du möchtest, kannst du es versuchen!" Ich ging darauf zu, legte mich hinein und wunderte mich darüber, wie wunderbar weich und anschmiegsam die Unterlage war. "Und jetzt?", fragte ich neugierig und Prinzess setzte sich auf den Rand, sah zu mir herunter. "Mach ...