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Puppenliebe
Datum: 30.07.2023, Kategorien: Sonstige,
... konnte ihre nicht mehr folgen. Daher ließ ich es. Mein Körper verlangte danach aufzusehen, um ins Bad zu gehen und ich stand auf. Meine Beine waren wackelig, als ich in die Senkrechte kam und ich wunderte mich darüber. Es fühlte sich an, als wenn ich zu viel Sport getrieben hatte. Daran konnte ich mich nicht erinnern und drehte mich nach Prinzess um. Sie kicherte, als sie es mitbekam. "Ich habe es dir gesagt. Es gibt Dinge, die sich auf diese Welt übertragen. Hochleistungen sind in beiden zu spüren!", erklärte sie und ich schüttelte ungläubig meinen Kopf, sah danach zufällig Grace, die im Regal saß. Sie kam mir anders vor als vor Stunden, und als ich länger darüber nachgrübelte, hätte ich schwören können, dass ihre Haare anders ausgesehen hatten, als jetzt. Beschwören konnte ich es nicht. "Auch euch einen guten Morgen!", sprach ich sie an und bekam eine artige Antwort. "Guten Morgen Jan und einen noch schöneren Tag!", antworteten sie synchron wie einstudiert. Ich nickte ihnen zu, verschwand schnell im Bad. Mutter Natur ließ sich nicht über längere Zeit aufhalten.   Kapitel 14 Es war Zeit zu arbeiten. Also zog ich mir das Nötigste an, soweit man davon sprechen konnte, eine Jogginghose reiche und nahm ein karges Mahl ein. Danach schloss ich wie gewohnt die Türen, um die Drei nicht hören zu müssen. Sie waren unter sich, konnten sich nach Herzenslust unterhalten, solange sie wollten. Ich hatte anderes zu tun und war innerhalb einer halben Stunde in meiner ...
... Romanwelt verschwunden. Diesmal vergaß ich alles um mich herum, arbeitete wie ein Besessener, um soweit zu kommen, dass der Roman fertig war. Abgesehen von Lektorat und Korrektorat, die im ersten Schritt nicht wichtig für mich waren. Der Verlag übernahm diese Tätigkeit und ich war derjenige, der zum Schluss in Absprache mit der Redaktion entschied, welche Änderungen vorgenommen werden sollten oder nicht. Somit hatte ich die nächsten Tage frei. Es war eine Angewohnheit von mir, nach Abgabe eine Zeit lang nichts zu schreiben, nicht einmal daran zu denken. In dieser Zwangspause lud ich meine Batterien auf. Das hieß nicht, dass ich Ideen nicht aufschrieb. Waren sie gut, wurden sie mit wenigen Worten schriftlich festgehalten, um sie nicht zu vergessen. Manchmal reichten diese Stichworte dafür, um daraus eine Idee für einen neuen Roman zu bilden. Ein einziges Bild, irgendwo gesehen, konnte dafür reichen. Gegen frühen Nachmittag überkam mich die große Müdigkeit. Es kam öfters vor, dass ich mich für einen kleinen Mittagsschlaf hinlegte, um neue Energie zu tanken. Danach hatte ich den Eindruck, als wenn vieles einfacher ging. Also stand ich auf, ging zum Sofa herüber und legte mich lang ausgestreckt darauf. Ich befürchtete, dass ich im Schlafzimmer keine Ruhe bekommen würde, daher verließ ich das Wohnzimmer nicht. Die Ruhe tat gut, ließ wie von alleine meine Augen schließen und ich spürte, wie ich langsam aber sicher in die ersehnte Phase des Einschlafens kam. Ich liebte ...