1. Das Refugium Teil 2 - Kapitel 11


    Datum: 19.08.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... wurden es mehr.
    
    Aber bevor es so weit war, setzte Sandys vernünftiges Denken wieder ein, sie wandte den Blick ab, und flüsterte heiser: "Nein, bitte nicht. Ich spüre es auch, aber Lisa ist vielleicht in Gefahr, und ich kann doch schlecht mit ihrem Freund etwas anfangen sobald sie uns für ein paar Tage den Rücken dreht."
    
    "Ich glaube nicht, dass Lisa etwas dagegen hätte, ich bin nicht ihr Privatbesitz. Aber Du hast Recht, wir müssen herausfinden, was mit ihr los ist. An die Arbeit." Manfreds Stimme klang väterlich wie immer, wenn er mit Sandy sprach, aber der enttäuschte Unterton entging ihr nicht. Der Zauber des Augenblicks war aber verflogen, und Sandy zog eins der Terminals zu sich heran und begann, im CAD die Pläne der Drohne aufzurufen. Eine vergrößerte Version zu konstruieren, würde weniger Arbeit bedeuten, als ganz bei null auf einem leeren Blatt zu beginnen.
    
    Manfred sah ihr eine Weile lang über die Schulter zu, aber von CAD verstand er nicht viel, er beschloss, sich lieber woanders nützlich zu machen, in der Station war immer irgendwo etwas zu tun.
    
    "Wir sehen uns zum Mittagessen?", fragte er.
    
    "Ja, lass uns hier bei der Arbeit essen, bring mir bitte etwas mit", antwortete Sandy abwesend, sie war bereits völlig eingetaucht in ihre Arbeit und ließ konzentriert ihre schlanken Finger über die Tastatur fliegen.
    
    "Pizza?"
    
    "Gerne, aber ohne Oliven".
    
    "Geht klar." Manfred drehte sich um, und verließ Sandys Werkstatt, leise vor sich hin lächelnd. Ein ...
    ... kleiner, aber wichtiger Schritt war getan. Es wurde Zeit, den Dingen ein wenig auf die Sprünge zu helfen.
    
    Manfred kam zu Mittag wie versprochen zurück in Sandys Büro, auf dem Arm eine große Schachtel dampfende Pizza.
    
    Sandy reckte die Nase in die Luft, und eine kleine Zornesfalte erschien zwischen ihren Augen. "Rieche ich da Oliven? Ich mag keine Oliven."
    
    "Ist eine Quattro Stagioni", beruhigte Manfred sie. "Wir teilen. Ich nehme die Oliven. Du hast die Wahl. Prosciutto, Funghi oder Artischocken, welches Viertel darf es sein?"
    
    "Da ich -- im Unterschied zu Dir -- den ganzen Morgen hart gearbeitet habe, nehme ich alle drei", antwortete Sandy, angelte sich ein Stück mit Champignons und biss herzhaft hinein. Kauend wandte sie sich wieder dem Bildschirm zu, um nebenbei noch mit ihrer Arbeit weiterzumachen, während Manfred das Stück mit den Oliven in Angriff nahm.
    
    "Durst?" Manfred zog eine Flasche Chianti aus einer der tiefen Taschen seines Overalls.
    
    "Ich durchschaue Dich," sagte Sandy amüsiert, "und überhaupt, kein Alkohol bei der Arbeit."
    
    "Das dachte ich mir", antwortete Manfred, und zog aus der anderen Tasche eine Flasche Mineralwasser, und reichte sie an Sandy. Die öffnete die Flasche, und trank ein paar tiefe Schlucke. Das Wasser aus den Quellen tief im Refugium schmeckte wie immer kühl und frisch, sie nahm noch einen Schluck, und dann stellte sie die Flasche beiseite.
    
    Manfred bediente sich inzwischen ungeniert direkt aus der Weinflasche, und kaute seine ...
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