1. Doro 03: Tanjas Schatz


    Datum: 22.08.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... selbst Befriedigung zu verschaffen, wurde durch einen starken Griff pariert, der sich um ihre Handgelenke legte und ihre Arme nach oben zwang. Voll und ganz war sie dem unbeugsamen Willen der anderen ausgeliefert.
    
    Zuletzt erlebte ihre überreizte Lustperle einen Angriff wie nie zuvor. Gleichzeitig gruben sich scharfe Zähne in ihre aufragenden prallen Nippel. Schmerz und Leidenschaft vermengten sich zu einem unerträglichen Hochgefühl. Sie schrie aus voller Lunge, bäumte sich auf. Jeder Muskel in ihrem überforderten Körper spannte sich an. Dann Schwärze.
    
    Als ihre Wahrnehmung zurückkam, schlug ihr das Herz bis zum Hals. Ihre Augen fokussierten sich langsam und sie erkannte das freundlich und zufrieden lächelnde Gesicht ihrer Zellengenossin.
    
    „Jetzt gut?"
    
    Sie nickte matt. Dann drehte sie sich zur Seite und kuschelte sich an den warmen, weichen Körper neben sich. Bald zeigten tiefe, regelmäßige Atemzüge, dass sie eingeschlafen war.
    
    Tanja streckte einen Arm in Richtung Filmkamera, machte mit zwei Fingern ein V-Zeichen und ließ sie dann zuschnappen, als ob sie etwas abschnitt. Dann legte auch sie sich bequem hin und zog die wärmende Decke ...
    ... über sich und ihren Schatz.
    
    *
    
    Der Direktor löste seinen gebannten Blick vom Monitor und klickte mit der Maus auf den Aufnahme-Ende-Button. Erst danach brachte er seine Uniform in Ordnung und knöpfte die Hose zu.
    
    Seine Geschäftspartnerin Tanja hatte mal wieder Material der Spitzenklasse geliefert. Wie immer war es die richtige Entscheidung gewesen, die interessantesten Neuzugänge in ihre Zelle zu verlegen. Mit minimaler Nachbearbeitung würde es stetigen Umsatz auf seiner Pornowebseite bringen.
    
    Gemessen an der Verantwortung, die er bei der Leitung eines Staatsgefängnisses trug, war sein Gehalt geradezu lächerlich gering. Also nutzte er selbstverständlich die damit verbundenen Möglichkeiten, das schmale Einkommen aufzubessern.
    
    Zusammen mit dem medizinischen Bericht, der auf seinem Schreibtisch war, wollte er den Jackpot knacken. Diese glückliche Gelegenheit durfte er nicht verstreichen lassen. In Gedanken ging er sein Adressbuch durch, an wen er die E-Mails versenden würde. Nur den wohlhabendsten seiner Kunden würde er den ersten Zugriff ermöglichen. Die Höhe der Gebote, die er sich erhoffte, ließen seinen Puls in die Höhe schnellen. 
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