-
Constanze Teil 03
Datum: 10.09.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... nicht mehr der Typ für beige und Faltenrock und anderes sogenanntes altersgerechtes bin." Sie mußte sich auf die Zunge beißen, um sich nicht zu verplappern. Immerhin war es nicht wirklich ihre Idee gewesen. Und sie mußte es sich ebenso verkneifen, daß sie vorhatte noch ganz woanders ganz andere Dinge zu erstehen gedachte. Oder erstehen zu sollen. "Constanze, ich meine es doch nur gut. Du versetzt mich, gelinde gesagt, in Erstaunen. Meine Mutter hätte jetzt gesagt, daß sie entsetzt wäre und sofort vermutet, daß nur ein Mann hinter solchen Tollheiten stecken kann." Lieselotte zeigte eine listige Mischung aus Besorgnis und Neugier. "Lieselotte, ich danke dir, daß du dich um mich sorgst. Aber das ist nicht nötig." Tatsächlich lag Lieselotte natürlich richtig, aber Constanze konnte und wollte nicht zugeben, daß auch sie sich sorgte. Wußte sie doch nicht auf was sie sich eingelassen hatte. Sie wußte nur, daß etwas in ihr geweckt worden wahr. Und daß es ihr ein stückweit gefiel. Sie lud Lieselotte noch zu Kaffee und Kuchen ein, wischte aber jeden weiteren Einwand beiseite und ließ sich schließlich zuhause absetzen. Am nächsten Tag ließ sie den Gärtner den alten Computer ihres Gatten aus dem Keller holen und zum Laufen bringen. Er brauchte eine Weile, schaffte es dann aber, mit einer Flut von Verwünschungen ob der veralteten Technik, doch. "Gnädige Frau, es ist vollbracht", verkündete er schließlich, "aber mit der ollen Kamelle können sie nichts. Ich mein', ...
... ich weiß ja nich' was sie wollen. Aber der hier kann nix, auch wenn er wollte." "Wie muß ich das verstehen?", erkundigte sich Constanze. "Najaaaa", dehnte Herr Olschoski seine Antwort, " das Betriebssystem ist steinalt. Soviel kann ich sagen. Ich bin auch nicht so bewandert. Mein Sohn kümmert sich um alles und ich kann mir nicht alles merken. Aber soviel ist mal sicher. Sie, beziehungsweise ihr Gatte, haben nur das nötigste; PC, Bildschirm, Maus und Tastatur. Sie können damit nicht ins Internet und der Drucker, der noch im Keller steht, ist -- ich sag mal -- tot." "Meinen sie, daß ihr Sohn mit helfen könnte?" "Ich denke schon. Zufällig hat er diese Woche Urlaub. Ich könnte ihn anrufen und fragen, ob er ein Stündchen erübrigen könnte." "Das wäre hervorragend, Herr Olschoski." Herr Olschoski telefonierte mit seinem Sohn und dieser erklärte sich bereit, am Nachmittag vorbeizuschauen. Constanze bedankte sich und entwickelte eine kühne Idee. Sie würde sich ein wenig zurechtmachen. Ein erster Auftritt in neuer Garderobe. Bisher hatte sie nur auf die Unterwäsche unter ihrer im Kleiderschrank verbliebenen Kleidung verzichtet. Sie wußte, daß Gernot ihr Zeit gab sich neu einzukleiden. Dafür brauchte sie auch den Computer. Er hatte ihr einen kurzen Brief geschickt mit einigen Internetadressen. Dort fände sie, was ihm gefiele. Im selben Brief hatte er sie auch unmißverständlich aufgefordert, ihre Unterwäsche abholbereit zu verpacken und im Keller zu deponieren. Er ...