1. Constanze Teil 03


    Datum: 10.09.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Ohren flüstern würde.
    
    Der junge Mann ihr gegenüber zeigte allerdings keine Reaktion. Nein, er nippte an seinem Kaffee und nahm sich ein Stück Gebäck. Dann räusperte er sich, hob den Blick und sah ihr ungerührt in die Augen.
    
    "Nun, Frau Eckert", begann er leise, " das Problem ist folgendes. Wie mein Vater schon feststellte, ist der Computer weit hinter der Zeit. Das Betriebssystem ist veraltet. Das macht es anfällig für allerlei Computerviren. Sofern man mit dem guten Stück noch ins Internet kommt. Haben sie einen Internetzugang im Haus?"
    
    "Keine Ahnung. Mein verstorbener Mann hat mit dem Teil Korrespondenz erledigt, die Buchhaltung auch. Und sonst hat er hin und wieder Spiele gespielt."
    
    "Aha. Dafür brauchte es damals keinen Internetzugang. Nächste Frage. Wo ist ihr Telefonanschluß?"
    
    "Der ist im Flur. Schon seit Urzeiten, damals hatten wir dort ein Telefontischchen. Später kamen dann noch zwei -- sagt man Nebenstellen -- dazu. Und jetzt steht dort die Basisstation vom schnurlosen Telefon auf einem kleinen Regal. Das Mobilteil liegt meist irgendwo rum."
    
    "Können sie mir die Anschlußdose im Flur eben zeigen?"
    
    "Gern. Folgen sie mir."
    
    Constanze erhob sich und Olschoski junior folgte ihr in den Flur.
    
    "Schauen sie. Dort ist die Basisstation. Und dort ist die Telefondose und daneben die Steckdose für den Strom."
    
    Sie beugte sich vor und zeigte mit der Hand unter das Regal.
    
    'Und vor sich sehen sie grad meine tropfnasse Steckdose und meinen noch ...
    ... ungefickten Arsch' , schoß ihr in dem Moment durch den Schädel, in dem sie sich vorbeugte und spürte, daß der Saum sich über ihre Backen bewegte.
    
    Ungerührt trat Olschoski junior neben sie, ging in die Hocke und schaute in die angegebene Richtung.
    
    "Das sind ja wunderbare Aussichten, Frau Eckert."
    
    Sie sah ihn verunsichert an.
    
    "Sie haben dort an der Wand schon einen modernen Anschluß."
    
    Constanze atmete erleichtert auf.
    
    "Und das bedeutet?"
    
    "Das bedeutet, daß sie an das Teil an der Wand nicht nur ihr Telefon anschließen können, sondern auch ohne Probleme mit einem modernen Computer ins Internet."
    
    "Können sie das erledigen?"
    
    "Sie meinen, ob ich einen Computer für sie besorgen und dann sozusagen mit dem Rest der modernen Welt verbinden kann?"
    
    "Das hatte ich damit ausdrücken wollen."
    
    "Gerne. Morgen?"
    
    "Morgen? So schnell?"
    
    "Ist ihnen das zu schnell?"
    
    "Nein, im Gegenteil. Ich hatte ja keine Ahnung."
    
    Olschoski junior erhob sich und auch Constanze richtete sich wieder auf. Unauffällig zog sie das Kleid dabei zurecht.
    
    Am nächsten Nachmittag läutete Olschoski junior wie verabredet und hatte den versprochenen Computer unter dem Arm. Constanze ließ ihn eintreten und folgte ihm ins Wohnzimmer. Dort wurde der Computer ausgepackt und angeschlossen. Es dauerte geraume Zeit bis das Betriebssystem und eine erste Verbindung ins Internet eingerichtet war. Danach installierte Olschoski junior noch einige Hilfsprogramme. Schließlich erhob er sich und winkte ...
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