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Ein wenig Sonnenschein
Datum: 10.10.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... wahrscheinlich neues Date seiner Frau - auch wenn sie nicht verheiratet waren - verhinderte, dass er die Berührung ihrer weichen Globen an seiner Haut genießen konnte. „Schau schon nach" wies er sie an und sie machte einen letzten Versuch, ihn abzulenken, indem sie mit ihrem aufgerichteten Nippel an seinem Ohrläppchen kitzelte. „Einer deiner Lover will was von dir" beharrte er und entwand sich ihren Reizen. Jetzt ebenfalls verärgert griff Denise zu ihrem T-Shirt und zog es sich über den Kopf. Dann nahm sie ihr Handy auf und überflog Hermanns Nachricht. Sie musste sich ein Lächeln wegen seines Wunsches verkneifen. „Ja, mein 74-jähriger Hengst scharrt mit den Hufen" teilte sie Andreas wütend mit. „Er will mich morgen Nachmittag treffen." Ohne ein weiteres Wort ging sie in die Küche und holte sich eine Limonade. Als sie zurückkam hatte Andreas ihr Handy in der Hand. Zum Glück hatte sie es gesperrt und es konnte nur mit ihrem Fingerabdruck geöffnet werden. Mit schnellen Schritten war sie bei ihm und riss es ihm aus der Hand. „Bist du jetzt vollkommen verrückt geworden?" fragte sie jetzt lauter und voller Wut. Ihre Augen funkelten ihn an. „74 Jahre" schnaubte Andreas verächtlich. „Und dann verabredet er sich mit einer jungen Frau wie dir? Perversling!" Denise hätte ihm am liebsten eine saftige Ohrfeige verpasst. Seine Eifersucht wurde immer schlimmer und langsam ertrug sie es einfach nicht mehr. Trotzdem versuchte sie mit aller Kraft einigermaßen ruhig zu ...
... antworten. „Ja, und er ist ein absoluter Gentleman" begann sie und fuhr fort: „Mit keiner Silbe hat er mich jemals - wie du gerade eben - wie eine Nutte behandelt. Er ist ein stattlicher Mann über 1,90m, reich und gebildet." Dann fügte sie leiser hinzu: „Und nur verdammt einsam." Sie ließ sich in die Couch fallen und trank an ihrer Limonade, ohne Andreas auch nur eines Blickes zu würdigen. „Entschuldigung" sagte Andreas leise und wollte sich neben sie setzen, aber sie wehrte ihn ab. „Lass mich heute einfach in Ruhe" teilte sie ihm mit. Er wusste, dass er verloren hatte, wenn sie so deutlich wurde. Mit einem kurzen „Ich geh ein Bier trinken" griff seine Jacke und machte sich vom Acker. Als die Wohnungstür ins Schloss fiel stützte Denise ihren Kopf in die Hände und ließ ihren Tränen freien Lauf. Sie war nicht traurig. Es war der im Laufe der Zeit angestaute Ärger über Andreas ständige Verdächtigungen, der sich durch ihre Augen entlud. Einige Minuten hockte sie zusammengekauert da, dann riss sie sich zusammen und wusch sich im Bad mit kaltem Wasser das Gesicht, bevor sie zu Svenja ins Zimmer ging. Die Kleine empfing sie mit Begeisterung. Einige Stunden waren vergangen, Svenja lag in ihrem Bett und Andreas war noch nicht zurück. Denise hatte den Fernseher eingeschaltet, nahm aber nicht wahr, was dort gerade ablief. Zu tief war sie in Gedanken versunken. Gedanken über ihr Leben mit Andreas, die Liebe, die sei einmal für ihn empfunden hatte und dann seine ständigen ...