-
Ein wenig Sonnenschein
Datum: 10.10.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... fuhr überschwänglich fort: „Es ist toll! Und schau dir die Aussicht vom Balkon an." Sie konnte ihre Begeisterung nicht unterdrücken. „Meine Suite liegt direkt nebenan" informierte sie Herman. „Magst du kurz mitgehen oder möchtest du sofort auspacken?" Sie deutete mit einer Hand zur Tür und Hermann ging die wenigen Schritte über den Flur zu seiner Unterbringung, der Präsidentensuite. Mit 100qm war sein vorübergehendes Reich einfach riesig. Sein Gepäck stand bereits im Raum und er ging zu der kleinen Bar. „Lass uns auf unsere gemeinsame Zeit ein Glas Sekt trinken" schlug Hermann vor und Denise nickte, immer noch fasziniert von den großartigen Räumen mit fantastischer Aussicht auf die Donau, die sanft unter ihnen dahinfloss. Hermann nahm die Getränke mit auf den Balkon und sie prosteten sich zu. Er strahlte heller als die Sonne, die zu ihrem Empfang ebenfalls gerade ihr Bestes zu geben schien. Denise lehnte am Gitter, schaute auf den Fluss und die am anderen Ufer liegende Stadt, als Hermann sich eng hinter sie stellte und über ihre Schulter schaute. Sie spürte die Gefahr für ihre sexuelle Enthaltsamkeit, die er in jeder Sekunde und mit jeder kleinen Geste vergrößerte. Trotzdem war sie nicht in der Lage, ihn wegzustoßen. Zu sehr genoss sie es, wie er ihre Nähe suchte, sie kurz und sanft berührte und sie sich als begehrenswerte Frau fühlen ließ. Kein einziger Gedanke an die Ursache, den Zweck ihrer Reise hatte sich bisher in ihren Kopf schleichen ...
... können. „Es ist herrlich, mit dir hier zu sein" sagte er leise neben ihrem Ohr und als sie sich umdrehte, wären sie fast in einem Kuss versunken, den Denise gerade noch verhindern konnte, indem sie unter seinen auf das Gitter aufgestützten Armen durchtauchte und lachend ins Zimmer ging. „Ich danke dir. Denn ich genieße es genauso. Aber jetzt lasse ich dich kurz allein, wenn du einverstanden bist." „Widerwillig" kommentierte er und machte tatsächlich eine Art Schmollmund, der sie erneut auflachen ließ. Kurz drückte sie ihm einen Kuss auf die Wange, stellte ihr Glas auf den Tisch und verschwand mit „Bin ja gleich wieder da" aus seinem Zimmer. Hermann räumte kurz die wenigen Kleidungsstücke ein, die er mitgebracht hatte und setzte sich mit einem neuen Glas Sekt auf den Balkon. In Denises Gegenwart fühlte er sich um Jahre verjüngt. Sie war es, die sein Leben wieder lebens- und liebenswert machte. Aber wie könnte er sie ganz für sich gewinnen? Sie war glücklich liiert, hatte eine kleine Tochter. Da blieb doch kein Platz für ihn... Dunkle Wolken schlichen sich in seine Gedanken und Trauer breitete sich in ihm aus. Minutenlang saß er still da und starrte hinaus. Als es schließlich an der Tür klopfte riss er sich zusammen und schaffte es sogar, ein freundliches Gesicht aufzusetzen als er die Tür öffnete. ... Auch Denise hatte ihren Koffer geleert, die Kleidung in den Schränken verstaut und sich kurz frisch gemacht. Statt des Anzugs trug sie jetzt zu eines ihrer hübschen ...