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Ein wenig Sonnenschein
Datum: 10.10.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... können. Während sie ein Glas Champagner vor dem Essen genossen, schaute Hermann Denise fürsorglich in die Augen. „Du hast mir wieder hübsche Geschenke gemacht. Dafür danke ich dir sehr" sagte er liebevoll. Kurz überlegte Denise, woher er es wusste, konnte aber keine spontane Erklärung finden. Hermann schien ihre Gedanken zu lesen und lächelte. „Ich sah mit großer Freude die Spitze an deinen Beinen, als du in den Wagen gestiegen bist" erklärte er mit einem spitzbübischen Gesichtsausdruck. „Dir kann man scheinbar nichts verheimlichen" warf ihm Denise spielerisch vor, lächelte aber. Hermann zuckte nur kurz mit den Achseln. „Aber du hast heute Abend etwas in deiner Suite gelassen" sagte er freundlich und ergriff ihre Hände. „Was sollte das sein?" fragte Denise ahnungslos und sah, wie er den Kopf leicht zur Seite neigte. „Ich vermute, dir liegt etwas auf der Seele" forschte er vorsichtig nach. „Nein, wieso?" widersprach sie. „Denise, das wunderschönste an dir - und das kann nicht durch irgendein reizvolles Kleidungsstück übertroffen werden - ist das Strahlen deiner Augen" erklärte er und sein Gesicht zeigte gleichzeitig Bewunderung und leichte Sorge. Denise war sprachlos. Es ging nicht um das Kompliment zu ihren Augen, aber dieser Mann nahm kleinste Stimmungsanzeichen an ihr wahr. Natürlich konnte sie das kurze, unerfreuliche Telefonat nach Deutschland nicht völlig ausblenden. Aber sie hatte nicht damit gerechnet, er würde es bemerken. „Oh..." sagte ...
... sie erschrocken. „Es tut mir sehr leid." Sollte sie ihm von ihren Privatangelegenheiten erzählen? Ausschließlich um Zeit zu gewinnen, fragte sie: „Stört es dich sehr?" Er schüttelte den Kopf. „Solange ich nicht der Grund für Kummer bin, stört es nicht. Und wenn es etwas anderes ist, bei dem ich helfen kann, habe ich immer ein Ohr für dich." Sie warf ihm einen Luftkuss zu. „Ich danke dir, Hermann. Es war nur ein ärgerliches Telefonat. Eigentlich dachte ich, ich hätte es schon wieder vergessen. Ganz sicher aber werden sich im Laufe des Abends meine Augen wieder normalisieren, versprochen. Denn ich bin ja mit dir zusammen und..." Sie machte eine ausladende Bewegung mit den Händen. „...in einem tollen Restaurant." „Gut" bohrte er nicht weiter nach und sie widmeten sich der Speisekarte. Allerdings war es für Hermann alles andere als gut. Waren seine Beweggründe bei der ersten Buchung von Denise, angenehme Gesellschaft mit erotischer Note, so hatten sie sich inzwischen auf heimliche Weise verändert. Er wollte es nicht Liebe nennen, obwohl es sich sehr ähnlich anfühlte. In jedem Fall aber lag ihm die junge Frau sehr am Herzen. Während er konzentriert in die Karte zu schauen vorgab, rasten seine Gedanken. Plötzlich wusste er, was zu tun war. Denise hatte ihr Essen gewählt und auch er entschied sich sehr schnell. Nachdem der Kellner ihre Bestellung aufgenommen hatte, entschuldigte er sich und ließ Denise kurz allein. Als er zurückkehrte hatten seine Augen ...