1. Die Mitte des Universums Ch. 179


    Datum: 26.01.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    179. Kapitel - Probelauf für Hiroshi (I)
    
    Meine Langzeitaffäre und Muse Nguyet wollte sich diese Woche mit mir treffen, um mit mir detailliert zu besprechen, wie sie ihren neuen Liebhaber und Chef Hiroshi Nakamura, der sie heiraten wollte, sexuell ein wenig auflockern könnte. Einmal war ich Zeuge geworden, wie er sie völlig bekleidet von hinten mit Kondom gevögelt hatte, während sie im Kleinen Schwarzen mit hellen Spitzenstrümpfen und ihrem Slip auf Halbmast vor ihm auf dem Bett gekniet hatte, was zwar irgendwie auch verdammt geil, aber dennoch etwas herzlos und überhaupt ein bisschen wenig gewesen war, wie ich immer noch fand.
    
    Nun hatten Nguyet und ich aber auch noch ein Rollenspiel auf unserem Radar, das sie bei der Gelegenheit etwas überraschend auch gleich noch mit einbinden wollte, obwohl das meiner Meinung leicht an den Haaren herbeigezogen war: Uns noch einmal in die Anfangszeit unserer Liebesaffäre zurückversetzen. Wir beide liebten allerdings derlei Rollenspiele über alles, bei denen wir das Tempo verlangsamen oder beschleunigen sowie ungewöhnliche Dinge ausprobieren und somit die gesamte Dynamik unserer Begegnung ändern konnten. Und so kamen wir überein, dass wir noch einmal vorgeben würden, wir hätten uns schon ewig nicht gesehen und auch noch nie miteinander Sex gehabt.
    
    Hiroshi war ein Mann von Welt, hatte definitiv Stil und letztlich wohl auch Tricks auf Lager, von denen wir noch gar nichts ahnten. Er würde uns sicher irgendwann mal mit seinem ...
    ... japanischen Florett an Nguyet - oder auch an einer anderen Frau - vorführen, wie gut er kitzeln konnte und wie er sich famosen Sex vorstellte, doch dafür brauchte es wohl noch ein wenig Zeit. Er war im Moment auch gestresst, weil er sich sämtliche Dependancen der großen Immobilienfirma, bei der die beiden arbeiteten, in Vietnam persönlich ansehen musste, während er wohl hier in unserer Stadt bereits auf Haussuche war. Wobei ich aber auch manchmal den Verdacht hatte, dass Nguyet Hiroshis Verklemmtheit ein wenig übertrieb, da sie ja um das Rollenspielpotenzial der ganzen Geschichte wusste.
    
    Nguyet war nicht nur relativ klein, sondern auch sehr zierlich, hatte aber herrlich dunkle Mandelaugen, und ich mochte auch, wie sie ihr glänzend schwarzes Haar trug: fast immer hinten hochgesteckt, aber mit Stirnfransen, die ihr ungewöhnlich rhombenförmiges Gesicht mit den hohen Wangenknochen an der Seite rahmten. Sie hatte helle, leicht gelbliche Haut und kleidete sich sehr feminin, und wenn sie lachte, blieb ihre hinreißende Oberlippe, die mich an eine segelnde Möwe erinnerte, manchmal auf ihrem Zahnfleisch kleben, was ich reizend fand. Wir hatten früher zusammen an einer privaten Englischschule gearbeitet, doch war sie schon seit geraumer Zeit bei der größten vietnamesischen Immobilienfirma, bei der nun auch die Japaner eingestiegen waren.
    
    Besagte Firma betreute auch mehrere Objekte hier in unserer Kleistadt, die leerstanden. Unter denen waren ein altes Jugendstil-Hotel und eine charmante, ...
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