1. C08 Ein neuer Hof für Nikola


    Datum: 21.03.2024, Kategorien: BDSM

    ... für mich nicht und ein Mitleid von Karin oder Patrik würde mein Leid nur verlängern. Erst als ich die Scheunentür geschlossen hatte, konnte ich den Rest hektisch erledigen. Zuerst startete ich den Häcksler, der laut kreischend anlief. Dann schaltete ich den Mischer ein, denn wenn alles aus dem Häcksler in den Mischer fällt, gab es weniger Sauerei hier in der Scheune. Alles hatte ich schon ausprobiert, denn diese Geräte gehörten zu meinen täglichen Aufgaben. Die Schweine brauchten ihr Futter, die Mastschweine und die menschlichen Zuchtsäue, so lief es schon seit mehr als zwanzig Jahren.
    
    Sein Eintreten hatte ich gar nicht bemerkt, denn ich kletterte gerade auf den Trichter der lauten Maschine, da wurde ich am Arm runtergerissen. Gleichzeitig knallte die Notbremse auf die Schwungscheibe und laut quietschend stoppte das Schneidwerk. Brutal zerrte mich Patrik am Arm aus der Scheune, dass seine Fingerabdrücke bestimmt noch tagelang an meinem Oberarm sichtbar waren.
    
    „Was hast du getan, das tut doch jetzt nur noch mehr weh", wimmerte ich, aber keiner bekam es mit. Sekunden später war Bea bei mir und klammerte sich an mir fest. Wortfetzen drangen zu mir durch, „Ich wollte sie doch nur zu meinem Bruder schicken", „Von mir aus kann sie Bea mitnehmen",
    
    „Das geht nicht, wir müssen für Nikola etwas andere finden", „Nikola ist bereits gestorben, bevor sie zu mir kam", „Ich müsse nur dafür sorgen, dass sie lang genug im Wasser liegt, oder hier auf dem Hof ..." „... in dem ...
    ... Schredder", „Der Schredder ist doch vollkommener Quatsch", „Niemals wird hier ein Mädchen da reingeworfen und dass der alte Bauer die Kadaver darin entsorgt haben sollte, ist auch nur ein böses Gerücht!"
    
    Meine kleinere Schwester ließ allerdings alle verstummen: „Ich wüsste eine Lösung für Nikola, jedenfalls, wenn ihr sie hören wollt." Sofort war meine Aufmerksamkeit auf sie gerichtet. „Ohne Brille sieht doch Nikola genauso aus wie ich und ich werde ganz sicher nicht mehr hier weggehen. Nikola kann doch mein altes Leben übernehmen, meine Eltern werden sich höchsten über die Brille wundern, ansonsten werden sie sich bestimmt freuen, wenn ihre nichtsnutze Tochter erfolgreich auf ihrem Hof arbeitet."
    
    Das war es doch, die Idee, wie ich weitermachen konnte, weiterleben konnte. Selbst wenn ihre Eltern Verdacht schöpfen würden, in der Zeit, in der sie keinen Kontakt zu ihrer Tochter hatten, könnte sich Peggys Persönlichkeit vollständig verändert haben. Außerdem hatte ich nicht vor, mich bei ihren Eltern einzuquartieren, also gab es keinen Grund mich näher kennenzulernen. Dass Peggy später meine Probleme bekommen würde, glaubte ich auch nicht, denn sie war hier im Stall in ihrem Element. Sollte sie sich anders entscheiden, würden wir eine Lösung finden, zur Not würde ich mit ihr zurücktauschen.
    
    Karin zögerte mit ihrer Zustimmung, erst trat sie zu uns und erklärte: „Niels hat den Absturz von Peggy miterlebt und seitdem sucht er so eine abartige Frau, um seine kranken Spiele mit ihr zu ...
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